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Film: A Silent Voice

Titel A Silent Voice
Genre Anime, 2016
Sprecher Nicolás Artajo, Jill Schulz
Regisseur Naoko Yamada
Länge 130 min
Trailer Trailer

Für Shoya Ishida und seine Freunde ist die Welt in der Grundschule in Ordnung. Sie lernen (eher selten), spielen Computerspiele, haben Spaß und albern herum. Das ändert sich, als mit Shoko Nishimiya ein neues Mädchen in die Klasse kommt. Ohne Worte stellt sie sich vor. Mit einem Stift und einem Blatt Papier erklärt sie, dass sie taub ist. Für Shoya ist dies neu und unverständlich, wie auch für viele andere seiner Mitschüler. Während anfangs die Faszination des Unbekannten die beiden miteinander sprechen lässt, fängt Shoya bald an, Shoko zu hänseln. Schmierereien an der Tafel und Getuschel hinter ihrem Rücken sind noch harmlos. Shoya reißt Shoko auch regelmäßig die Hörgeräte aus dem Ohr und wirft sie weg. Das geht solange, bis Shoko nicht mehr wiederkommt. Für alle anderen in der Schule ist Shoya der Schuldige und sie grenzen ihn aus. So erfährt er am eigenen Leib, wie es ist, gehänselt und gemobbt zu werden.

Sechs Jahre später ist Shoya ein Außenseiter ohne Freunde. Alle Menschen bis auf seine Familie sind für ihn gesichtslose Fremde. Doch dann trifft er per Zufall erneut auf Shoko und nach und nach trifft er auch die alten Klassenkameraden wieder. Kann er wieder gut machen, was damals geschehen ist?

„A Silent Voice“ ist ein sehr guter und nachdenklicher Anime-Film, basierend auf dem Manga von Yoshitoki Oima. Das Thema Mobbing in der Schule wird hier ernst, aber realistisch und nicht übertrieben aufgenommen. Auch wenn sich Kinder sehr oft nichts dabei denken, macht es dies nicht besser für die Leidtragenden. Vor allem für die Zukunft kann dies eine Persönlichkeit zerstören. Mir hat der Film sehr gut gefallen, da er mit vielen ruhigen Bildern und Tönen das Publikum auf das Problem aufmerksam macht.

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