Donnerstag, 25. Dezember 2008Ubuntu-Wockenrückblick doch tot?Vor genau einem Monat habe ich schon den Tod des Ubuntu-Wochenrückblicks bei Ikhaya "vorausgesagt". Mathias, der Hauptinitiator des UWR, hat in seinem Blog nun die (nicht vorhandene) Mitarbeit der letzten Wochen beklagt und mehr oder weniger auch gleich den kommenden Tod mit angekündigt. Eigentlich läuft es bei solchen Projekten fast immer gleich. Am Anfang stehen ein oder zwei Leute, die eine gute Idee haben. In den ersten paar Wochen ist die Community begeistert und arbeitet mit, danach flaut das ab und nach einiger Zeit arbeiten die ein oder zwei Leute, die das Projekt gegründet haben, nur noch allein daran. Neben der fehlenden Mitarbeiter gibt es dann auch keinerlei Reaktionen mehr auf die Arbeit und wenn, dann ist es nur destruktive Kritik. Zum Schluss haben die Initiatoren absolut keine Lust mehr sich zum Hampel für alle zu machen und investieren ihre Zeit lieber in etwas Sinnvolleres. Ach, falls jemand auf die Idee kommt, die geringe Beteiligung liegt an der Weihnachtszeit, den kann ich beruhigen, dass dieses Community-Verhalten (in jeder Community im übrigen) zu jeder Jahreszeit, in jeder Nation und auf jedem Punkt der Welt zu beobachten ist. Jedenfalls kann ich abschließend nur sagen, dass ich dem UWR nicht hinterherweinen würde, wenn er nicht mehr existiert. Nicht, weil er schlecht ist, sondern aus dem Grund, den Mathias auch angegeben hat: "Die, die derzeit daran mitarbeiten, brauchen ihn eigentlich nicht, da sie über das Lesen der gängigen Nachrichtenportale über Geschehen informiert sind." Und so ist es tatsächlich. Es gibt sehr selten eine News im UWR, die ich nicht schon (meist in zigfacher Ausführung in x Newsportalen) gelesen habe. Mathias, ich wünsch Dir alles Gute, aber zur Zeit lohnt der UWR die Arbeit echt nicht. Das sage ich natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn die freie Zeit kann er besser in freiesMagazin investieren oder - wenn ich Sklaventreiber mal gut drauf bin - mit seiner Familie verbringen, was vor allem in der aktuellen Zeit wesentlich wichtiger ist als jedes Community-Projekt.
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Sonntag, 7. Dezember 2008Der Wochenrückblick endet hierSeit über einem Jahr habe ich wöchentlich versucht interessante Nachrichten aus der Linux- und Open-Source-Welt kurz in einem Wochenrückblick zusammenzufassen. In den letzten Wochen habe ich dazu aber leider keine Zeit und - was wichtiger ist - keine Muse mehr. Aus diesem Grund stelle ich den öffentlichen Wochenrückblick ein. Ich werde aber nach wie vor Daten und Informationen für die Distributions- und die Mobilübersicht in freiesMagazin sammeln, die der geneigte Leser dann natürlich monatlich dort nachlesen kann.
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Dienstag, 25. November 2008Ubuntu-Wochenrückblick: Gestorben bevor er lebte?Vor drei Wochen war ich noch sehr erfreut, den neuen Ubuntu-Wochenrückblick bei Ikhaya ankündigen zu dürfen. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass das Projekt schon fast tot ist, bevor es überhaupt leben konnte. An den ersten drei Ausgaben (KW 44 - KW 46) arbeiteten jeweils vier bis fünf Leute mit, wobei der Hauptteil der nicht aus dem Ubuntu Weekly Newsletter übernommen Nachrichten wohl auf meine Kappe ging. (Wer's nicht glaubt, kann's in den Versionen nachschlagen.) Letzte Woche hatte ich leider wenig Zeit und konnte/wollte nichts zum UWR beitragen. Das Ergebnis von Montag Abend (also ein Tag vor der Veröffentlichung!) sieht man hier: UWR 2008-47 (Montag Abend). Ganz zwei Nachrichten haben den Weg auf die Wiki-Seite gefunden (man vergleiche das mit meiner Auflistung unten)., am Ende waren es dann immerhin sechs Nachrichten. In meinen Augen ist das schon peinlich und eine Schande für die Ubuntu-Community. Was sich einst mal als besonders hilfsbereit hervorgetan hat, zerfällt nun völlig und vom "Geben und Nehmen" ist nur noch das Zweite übrig. Wäre ich im Ikhaya-Team, hätte ich bei so einer Beteiligung wohl schon längst hingeworfen oder mein Zeug komplett allein gemacht - was ja auch der Grund für meinen eigenen Wochenrückblick ist. (Die Beteiligung an anderen Community-Aktionen verläuft leider ähnlich im Sande.) Ich habe die Woche natürlich dennoch Links gesammelt, hatte nur keine Zeit, diese redaktionell zu bearbeiten und zu beschreiben. Wer dennoch an ein "paar" Ubuntu-Nachrichten aus der letzten Woche interessiert ist, bitteschön (Es soll niemand sagen, dass nichts passiert ist in der Ubuntu-Welt!): Top-Nachrichten
Ubuntu Privacy Remix
Rund um Ubuntu
Anleitungen
Aus den Nachrichten
Aus der Blogosphäre
Ubuntu-basierende Distributionen
Neues von Jaunty Jackalope
Neues aus der Linux-Welt
Ich bin gespannt, wie sich der UWR weiterentwickelt, wenn er von so wenigen Leuten getragen wird. Besonders mfm und detructor15 von ubuntuusers tragen den größten Teil dazu bei. Ich überlege mir jetzt erst einmal, ob ich der Ubuntu-Community wirklich noch etwas zurückgeben will und ob ich in Zukunft weiter beim Ubuntu-Wochenrückblick helfe. Betrachtet man es etwas kritischer, wäre es natürlich auch möglich, dass durch meine frühen Einträge niemand mehr etwas hinzufügen konnte. Und nun denkt man vielleicht in der Ubuntu-Community nach drei Veröffentlichungen, dass der UWR gut läuft und sie nichts mehr beitragen müssten. Am besten sollte man also noch abwarten, wie sich der Wochenrückblick in den nächsten Ausgaben entwickelt. Ich ahne dennoch nichts Gutes ...
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Sonntag, 16. November 2008Wochenrückblick KW 46Distributionen
Debian
Release Candidate des Installers für Debian-Lenny Für Debians Installer ist der erste Release Candidate erschienen, mit dem man einen ersten Eindruck von Debian 5 "Lenny" erhält. Mit dem neuen Installer lässt sich Debian durch die Unterstützung von Marvells Orion-Plattform besser auf NAS-Systemen installieren und auch die Installation von der Live-CD wurde verbessert. Daneben kann man sein System auch während der Installation aktualisieren und so Sicherheitsupdates einspielen. Weitere Berichte: Erster Veröffentlichungskandidat von Debian 5.0, Debian gibt den RC 1 für den Lenny-Installer frei, Development Release: Debian GNU/Linux 5.0 RC1, Debian Lenny blinks its peepers Elive
Development Release: Elive 1.9.15 (Unstable) In der Entwicklerversion 1.9.15 der Debian-basierten Distribution Elive gibt es nur zwei große Änderungen: Zum einen werden MacBooks besser unterstützt, vor allem bei der Installation und Webcam-Einrichtung, zum anderen gibt es eine neue Anwendung namens Net-Connector, die dabei helfen soll, Netzwerk- und Wireless-Verbindungen einzurichten und zu konfigurieren. Fedora
Die Einbrüche in die Fedora- und Red-Hat-Server vor drei Monaten sorgt für Verzögerungen in Fedoras Releaseplan. So wird die eigentlich für Oktober geplante Version 10 erst am 25. November erscheinen. Da für Fedora 11 bereits sechs Monate Entwicklungszyklus eingeplant sind, verschiebt sich damit auch diese Version vom 1. Mai 2009 auf den 26. Mai. Fedora 12 soll dann mit einer verkürzten Entwicklungszeit von 5 Monaten den Zeitplan wieder korrigieren und im November 2009 erscheinen. Linux Mint
Development Release: Linux Mint 6 RC1 Der erste Release Candidate des neuen Linux Mint 6 mit Codenamen "Felicia" ist erschienen. Das System basiert nun auf Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" und bringt so Linux-Kernel 2.6.27, GNOME 2.24 und X.org 7.4 mit. Ganz neu ist der Softwaremanager mintInstall in Version 5, mit dem nun auch das Online-Angebot des Linux-Mint-Software-Portals offline durchstöbert werden kann. Daneben wurde mintUpdate komplett überarbeitet und dabei auch zahlreiche Fehler behoben. So kann man sich jetzt zum Beispiel auch den Verlauf aller installierten Updates anzeigen. Mit mintUpload 2 konnte man bisher leicht Dateien auf einen Server des Linux-Mint-Projektes hochladen und die URL an Freunde verteilen. Nun ist auch der FTP-Upload auf eigenen Webspace möglich. Wichtig für Eltern ist dagegen sicher mintNanny, mit dem man einzelne Domains sperren kann. Daneben gibt es noch zahlreiche neue Anwendungen wie Giver, Gufw oder Flegita. Eine ausführliche Liste gibt es in den Release Notes. OpenSolaris
OpenSolaris 2008.11 auch per USB Der erste Release Candidate von OpenSolaris 2008.11 ist erschienen und bringt zahlreiche Bugfixes und Veränderungen mit. Vor allem das Image Packaging System (IPS) und der Caiman Installer wurde stark überarbeitet. Neu sind auch die Images für die USB-Installation, wobei für die Erstellung aber ein installiertes OpenSolaris vorausgesetzt wird. Besitzer von Nvidia-Grafikkarten sollten beachten, dass der neueste Treiber 177.80 einige der älteren Chipsätze nicht mehr unterstützt. Eine Liste aller betroffenen Chipsätze sowie allgemeine Probleme und Updates in diesem Release Candidate findet man in der Ankündigung. Weitere Berichte: Development Release: OpenSolaris 2008.11 RC1, OpenSolaris 2008.11 Release Candidate openSUSE
Opensuse 11.1: Beta statt Release Candidate Anstelle des für letzte Woche geplanten Release Candidates gab es "nur" eine Beta-Version von openSUSE 11.1, da es noch zu große Fehler im System gab. Der Release Candidate wird daher auf den 27. November verschoben, an der Veröffentlichung der Finalversion am 18. Dezember soll sich aber nichts ändern. Die Beta-Version bringt natürlich zahlreiche Updates mit. Weitere Berichte: OpenSuse schiebt weitere Betaversion für 11.1 ein, Opensuses fünfte Beta für 11.1, Development Release: openSUSE 11.1 Beta 5 SimplyMEPIS
Development Release: SimplyMEPIS 8.0 Beta 5 Mit der fünften Beta-Version von SimplyMEPIS 8.0 wurde der Kernel auf die neueste Version 2.6.27.5 aktualisiert und auch neue Treiber haben Einzug in diesen gehalten. Die neue GRUB-Version 0.97-33 soll die Probleme mit bootbaren CDs ausmerzen. Da SimplyMEPIS auf Debian "Lenny" basiert, befindet sich die Distribution im Kern meist auf dem gleichen Entwicklungsstand. Es gibt aber auch neuere Anwendungen wie VirtualBox-OSE 2.0.4, OpenOffice.org 3.0.0 oder Firefox 3.0.3. Die Betaversion steht für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme zum Download bereit. Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
OLPC-Notebook kommt nach Europa Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt, kann man ab morgen auch in Europa über den Versandhändler Amazon seinen eigenen XO-Laptop bestellen. Durch die "Give One Get One"-Aktion bestellt man zwei OLPC-Geräte für ca. 313 Euro und erhält dafür ein Gerät zu sich nach Hause, wogegen das andere als Spende an Kinder in der Dritten Welt geht. Weitere Berichte: XO-Laptop nun auch in Europa erhältlich, Amazon to sell OLPC's XO laptop starting Nov. 17, Amazon offers Linux XOs ARM will Intels Atom Konkurrenz machen Noch vor Kurzem sagte Ubuntu-Entwickler Oliver Grawert auf der Ubucon, dass eine Portierung von Ubuntu Mobile auf die ARM-Architektur ungewiss ist. Okay, Recht hat er gehabt, denn wie angekündigt wurde, will Canonical mit ARM zusammen bis April 2009 eine ARM-Version des Ubuntu Desktops herausbringen. Damit will man Intels Atom-Chip Konkurrenz auf dem Netbook-Markt machen, da die meisten Netbook-Hersteller den Intel-Chip verbauen. Weitere Berichte: Ubuntu Desktop für ARM-CPUs, ARM setzt auf optimiertes Ubuntu-Linux für Netbooks, Ubuntu will Unterstützung für ARM-Prozessoren bieten, Ubuntu on a Chip: ARMv7 Devices to Get Full Ubuntu Desktops, Ubuntu ARM Port Mobiltelefone
Motorola's last in-house Linux phone? Das demnächst erscheinende Motorola EM35 könnte das letzte auf Basis des MotoMAGX-Stacks sein. Das Gerät ist der Nachfolger des EM30 in einer Schiebeversion und hat MontaVista Mobilinux als System laufen. Da Motorola in Zukunft das umfangreichere Google Android benutzen will, bleibt MotoMAGX auf der Strecke. Das EM35 wird aller Voraussicht nach ein Tri-Band-GPRS/EDGE-Gerät mit 2,22-Zoll-Bildschirm bei 320x240 Pixeln und 256 Farben sein und besitzt dazu 110 MB Speicher und einen Micro-SD-Slot. Offiziell wurde das Gerät aber noch nicht von Motorola angekündigt. Andere Hardware
10 Linux-powered E-book Readers In einer kurzen, aber trotzdem informativen Übersicht hat sich der Blogger zehn E-Book-Reader geschnappt, um diese vorzustellen. Die Besonderheit dabei ist, dass alle Geräte mit einem Linux-Kern laufen. Die Liste umfasst dabei bekannte Geräte wie das Amazon Kindle oder den Hanlin eReader V3 (baugleich zum Bebook eReader). Software
LinuxDevices.com haben eine Übersicht der achtzehnmonatigen Entwicklung von Moblin.org erstellt. 2007 gestartet zielte das Intel-Projekt vorerst auf Mobile Internet Devices (MIDs) ab und benutzte Ubuntu als Basis. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert, sodass nun auch Debian als Basis dient und ebenfalls Netbooks zum Ziel von Moblin.org gehören. Vorgestellt wird auch der "Linux-Image-Creator", mit dem man Moblin-Images für Debian oder Ubuntu für verschiedene mobile System-Architekturen erstellen kann. Linux und Open Source
No recall for Carphone Warehouse freebie laptops Carphone Warehouse ist ein europäischer Mobilfunk- und Serviceanbieter, der bis vor kurzem noch Laptops mit Ubuntu verkaufte. Dies wurde nun eingestellt und die Laptops mit Windows XP ausgerüstet. Grund dafür ist nach Aussage der Firma, dass ihre "Kunden, wie 95% der Bevölkerung, lieber ein bekanntes Betriebssystem haben wollen - und das sei nunmal Windows". Bereits im Oktober sagte MSI, dass die Rückgabequote bei Linux-Laptops höher sei als bei den Windows-Kollegen, was aber nicht an mehr Fehlern liegt, sondern dass die Kunden damit einfach nicht damit umgehen konnten. Canonical bestätigte diese Aussage damals. Software
Veröffentlichung von »X3: Reunion« angekündigt Bereits seit über einem Jahr ist die Linux-Version von "X3: Reunion" angekündigt, am 28. November soll es endlich soweit sein. Für rund 30 Pfund kann man sich als Weltraum-Händler oder -Pirat sein Brot verdienen und selbst eine ganze Raumschiffflotte befehligen. Die Systemvoraussetzungen für das etwas betagte Spiel sind für heutige Verhältnis extrem niedrig: Es reicht ein x86-Prozessor ab 2 GHz, 400 MB RAM, 4 GB Festplattenspeicher und eine 3D-fähige Grafikkarte mit 128 MB Speicher. Treiber
2008 Linux Graphics Survey Launches Wie jedes Jahr führt Phoronix eine Umfrage über die Benutzung von Grafiktreiber und -funktionen unter Linux durch. Die Umfrage läuft noch bis zum 15. Dezember 2008. Man kann sich dabei auch die Resultate der Vorjahresumfrage anschauen. Schade finde ich,dass eine Frage gegenüber dem Vorjahr weggefallen ist. So hätte mich interessiert, ob und wie weit die Benutzung der AGP-Schnittstelle weiter am Rücklaufen ist.
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Montag, 10. November 2008Wochenrückblick KW 45Distributionen
Fedora
RPM Fusion: Kombinierte Software-Repositories für Fedora Mit "RPM Fusion" bietet das RPM-Fusion-Team ein ziemlich großes Software-Repository an, aus welchem Fedora-Nutzer sich neben freier Software (aus dem "free"-Zweig) auch proprietäre Codecs und Grafik-Treiber (aus "non-free") installieren können. RPM Fusion ist aus dem Zusammenschluss der Repository-Teams von Dribble, Freshrpms und Livna entstanden, die davor einzeln Repositories angeboten haben. Mit RPM Fusion will das Team ein einheitliches Third-Party-Repository anbieten. Development Release: Fedora 10 Preview Das Preview von Fedora 10 ist die letzte Testversion vor der Veröffentlichung der finalen Version und dementsprechend bittet man alle Interessenten, die Version ausgiebig zu testen, sodass die finale Version stabil veröffentlicht werden kann. Zu den Neuerungen der Preview zählen unter anderem die Teilung der WLAN-Verbindung, eine Verbesserung der Paketmanager RPM und PackageKit, das Sicherheitsprogramm SecTool, ein beschleunigter Bootvorgang dank Plymouth und zahlreiche andere Dinge, die man extrem ausführlich in den Release Notes nachlesen kann. Preview-Images von Fedora 10 gibt es als Live-CD mit GNOME oder KDE für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme. Weitere Berichte: Linux-Distribution Fedora 10 bald fertig, Weitere Vorschau auf Fedora 10 verfügbar, Fedora 10 - Vorschau auf die kommende Release, Vorschau auf Fedora 10 freigegeben, Fedora 10 Preview Is Here FreeBSD
Development Release: FreeBSD 6.4-RC2 Der zweite Release Candidate von FreeBSD 6.4 ist die letzte Testversion, sodass nun fleißiges Testen für die finale Version angesagt ist. Vor allem die letzten Patches für sysinstall sollten getestet werden, da diese die exzessiven CD-Wechsel in Verbindung mit der Auswahl der großen Desktopumgebungen GNOME und KDE unterbinden sollen. Aktuell soll eine CD nicht mehr als zweimal eingelegt werden müssen. Der Release Candidate steht für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme als DVD oder 3-CD-Version zur Verfügung. openSUSE
Development Release: openSUSE 11.1 Beta 4 Mit der vierten Beta-Version ruft openSUSE offiziell zum großflächigen Testen und Aktualisieren auf, sodass die neue Version 11.1 in Bälde ohne Fehler erscheinen kann. Neben den obligatorischen Bugfixes wurde die Remote-Desktop-Software Nomad eingeführt und die Unterstützung für Fingerabdruck-Lesegeräte vervollständigt. Mit letzterem kann man sich sogar in openSUSE authentifizieren und einloggen. Daneben wurde einige Webcam-Treiber, die aus dem Kernel verschwunden sind, in der Beta 4 wieder eingebaut. Testimages von openSUSE 11.1 Beta 4 stehen wie üblich als Live-CDs mit GNOME und KDE für 32-Bit- und 64-Bit-Rechner zum Download bereit. Weitere Berichte: Endspurt zur Version 11.1: Opensuse bringt Beta 4, OpenSuse 11.1 Beta 4 erkennt Fingerabdrücke, OpenSuse 11.1 Beta4 Ubuntu
Zeitplan für Ubuntu 9.04 "Jaunty Jackalope" veröffentlicht Die Veröffentlichung des Zeitplanes von Ubuntu 9.04 "Jaunty Jackalope" hat kaum Überraschungen parat. Einzig die sehr frühe Alpha-Version am 20. November fällt etwas aus dem Rahmen, ist die aktuelle Version Ubuntu 8.10 dann gerade einmal drei Wochen im Umlauf. Nach dem FOSS Camp und Ubuntu Developer Summit erscheint Mitte Dezember die zweite und dann monatlich weitere Alpha-Versionen. Die erste Beta-Version wird es am 26. März geben und nach dem Release Candidate am 16. April dann eine Woche später die finale Version von Jaunty Jackalope. Weitere Berichte: Zeitplan für Ubuntu 9.04 steht, Jaunty Release Schedule Announced Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Video: Linux-Netbook Inspiron Mini 9 von Dell In einem Videotest analysiert das Linux-Magazin das neue Netbook Mini 9 von Dell. Vor allem die stromsparende SSD und das angepasste Ubuntu sorgen bei guter Ausnutzung für Akkulaufzeiten von drei bis vier Stunden, was nicht schlecht ist. Zusätzlich ist das Gerät lüfterlos und deshalb sehr leise. Einen ausführlichen Test gibt es bei der LinuxCommunity. Mobiltelefone
Die französische Firma SFR will demnächst zwei Linux-basierende Mobile Internet Devices (MIDs) "SFR M! PC Pocket 3G+" und "Archos 3G+" anbieten, die HSPA 3G Wireless unterstützen. Da die Geräte auf einen ARM-Cortex-Kern und nicht auf Intels Atom-CPU setzen, sind es keine MIDs im Intel-Sinne, haben aber ähnliche Eigenschaften, was zum Beispiel die Größe angeht. Ansonsten ist noch nicht viel über die Spezifikationen der beiden Geräte bekannt. Andere Hardware
Lieferschwierigkeien bei Linux-Spielkonsole Pandora Es war eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Die Linux-Spielekonsole Pandora wird nun doch nicht 2008 unter dem Weihnachtsbaum liegen. Eigentlich waren die Geräte für Ende November geplant und vor allem schon verkauft, Lieferschwierigkeiten bei den LCDs sorgen aber nun für eine Verzögerung. Einige wenige Käufer werden ihr Gerät 2008 noch in den Händen halten können, der Rest wird aber auf nächstes Jahr vertröstet. Weitere Berichte: Spielkonsole Pandora verzögert sich Linux und Open Source
Wayland: Ein schlanker X-Server für Linux Das noch recht junge Projekt "Wayland" ist sicherlich sehr interessant für kommende Linux-Distributionen. Red Hat-Entwickler Kristian Høgsberg will einen extrem schlanken X-Server programmieren, der ohne viel Ballast auskommt, dabei aber gleichzeitig Composite und Rendering in sich vereint. Auch für Embedded-Projekte könnte dieser dann benutzt werden, wo der X-Server von X.org zu groß ist. Weitere Berichte: Neuer schlanker X-Server »Wayland« geplant, Beistand für den X Server, Wayland: A New X Server For Linux Freier Videocodec Ogg Theora ist fertig Ogg Theora ist vor allem bei Open-Source-Liebhabern beliebt, da der Videocodec unter der neuen BSD-Lizenz steht und auch keine Lizenzgebühren bei der Benutzung zu entrichten sind. Version 1.0 des Codecs ist nach einjähriger Testphase veröffentlicht worden. Auch Teil der neuen Referenz ist ein neuer Decoder, der besser arbeitet als der alte. Im kommenden Firefox 3.1 sowie in Opera und Safari ist eine Ogg-Theora-Unterstützung bereits integriert. Weitere Berichte: Ogg Theora erreicht Version 1.0, Open-Source-Videocodec Ogg Theora verlässt Betastadium, Theora 1.0 ist da und Thusnelda folgt bald, The Xiph.Org Foundation Announces Theora 1.0, Theora Codec is Finalized--Could Have a Big Impact on Video BIOS vendor promises simultaneous Linux, Windows sessions BIOS-Hersteller Phoenix Technologies will demnächst sein eigenes Linux-basierendes Embedded-System namens "HyperSpace" vorstellen. Auf einem extra ARM-basierenden Prozessor kann beim Start, aber auch während des Betriebs des Systems ein Linux-System aufgerufen werden, über das man surfen, chatten und Multimedia-Inhalte abspielen kann. Als Browser kommt Opera Mini zum Einsatz. "HyperSpace" zielt dabei vor allem auf Mobilgeräte ab und soll ab Januar zur Verfügung stehen. Software
Mit dem neuesten monatlichen Update von KDE4 wurden wieder viele Fehler behoben, davon auch einige kritische, die den Dateimanager Dolphin zum Absturz bringen konnten. Daneben wurde auch der Instant-Messenger Kopete und der E-Mail-Client KMail fehlerbereinigt und aktualisiert; die HTML-Rendering-Engine KHTML wurde etwas optimiert. Fertige Pakete gibt es u.a. für Debian, Kubuntu und openSUSE auf der KDE-Seite. Weitere Berichte: KDE 4.1.3 freigegeben, KDE 4.1.3: Bugfixes, Verbesserungen und mehr Tempo Nachdem die finale Version von GNOME 2.24 im September erschienen ist, fiel nun der Startschuss für die Entwicklung von GNOME 2.26, welches im März 2009 erscheinen soll. Die erste Entwicklerversion GNOME 2.25.1 bringt dabei noch nicht viele Neuerungen mit, zumal GNOME 2.26 vor allem dadurch bestechen soll, dass unnötige Abhängigkeiten von libgnome und ähnlichen Bibliotheken entfernt werden. Treiber
Terratec stellt Linuxtreiber-Seite online Mit einer eigenen Linuxseite stellt die Firma TerraTec Informationen und Downloadmöglichkeiten für Linuxtreiber zur Verfügung. Über das Portal gelangt man unter anderen an Treiber für DVB-T-Sticks, Soundkarten oder Video-Digitalisiergeräte. Creative Gives In, They Open-Source Their X-Fi Driver Nachdem Creatives Treiber für die X-Fi-Soundkarten mit großer Verspätung kam und sich auch im Laufe der letzten Veröffentlichung nicht verbesserte (um nicht zu sagen absolut grauenvoll ist), hat man sich nun entschlossen, die Treiber komplett zu öffnen und unter die GPLv2 zu stellen. Der Creative-Treiber XFiDrv 1.00 unterstützt Sound Blaster X-Fi XtremeMusic, XtremeGamer, Fatal1ty, Platinum, Elite Pro und Titanium. Weitere Berichte: Freier Linux-Treiber für X-Fi-Soundkarten von Creative, Creative stellt X-Fi Treiber unter die GPL, Creative gibt offene X-Fi-Treiber heraus
Geschrieben von Dee
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Sonntag, 2. November 2008Wochenrückblick KW 43Distributionen
SimplyMEPIS 8.0 Beta 4 Adds New Broadcom Support Die vierte Beta von SimplyMEPIS bringt keine großen Neuerungen. Der neueste Kernel 2.6.27.3 wurde eingespielt und der WLAN-Treiber für einige Broadcom-Karten ist nun verfügbar, bei dessen Einrichtung der fehlerbereinigte MEPIS Network Assistant hilft. Die CD mit Version 7.9.91 steht auf den Servern für 32-Bit- und 64-Bit-Rechner zum Download bereit. Red Hat Enterprise Linux 5.3 Beta Announcementa Von Red Hat Enterprise Linux 5.3 ist die Beta-Version mit Kernel 2.6.18 erschienen. Vor allem auf dem Gebiet der Virtualisierung hat sich einiges getan, sodass mehr Hardware unterstützt wird als zuvor. Auf dem Desktop wird nun der NetworkManager 0.7 eingesetzt und neuere Treiber für ATI- und Matrox-Karten sorgen für eine bessere Unterstützung. Weiter wurden einige Systemprogramme wie CUPS, RPM, VNC oder GDB überarbeitet und auch die Verschlüsselung bzw. Sicherheit hat einige Verbesserungen erfahren. Daneben gibt es noch zahlreiche Bugfixes und Aktualisierungen. Weitere Berichte: Red Hat Enterprise Linux 5.3 als Beta verfügbar, Red Hat startet Betatest von RHEL 5.3, Red Hat veröffentlicht Beta von Enterprise Linux 5.3, RHEL 5.3 im Beta-Test Intrepid Ibex 8.10 - Der "Unerschrockene Steinbock" ist da Wie angekündigt, ist letzte Woche Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" erschienen. Neben Ubuntu gibt es auch neue Versionen von Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu Studio und Mythbuntu. Änderungen gibt es zahlreiche gegenüber Ubuntu 8.04 "Hardy Heron". So arbeitet der neueste Kernel 2.6.27 im Hintergrund, ebenso wie X-Server 7.4. Die Desktop-Oberflächen wurden erneuert, sodass GNOME 2.24 und KDE 4.1.2 integriert sind, und es gibt eine Menge an aktualisierter Software. Probleme, die es bei der Installation oder einem Upgrade geben kann, findet man im Ubuntu-Wiki. Weitere Berichte: Steinbock klettert ins Ziel: Ubuntu 8.10 ist da, Test: Ubuntu 8.10 funkt per UMTS, Ubuntu 8.10 ist da, Ubuntu 8.10 freigegeben, Distribution Release: Ubuntu 8.10, Distribution Release: Kubuntu 8.10, Distribution Release: Xubuntu 8.10, Distribution Release: Ubuntu Studio 8.10, Distribution Release: Mythbuntu 8.10 Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Dell bringt 12-Zoll-Netbook zum Preis von 10-Zoll-Geräten Nachdem Dell mit dem Inspiron Mini 9 recht gut gefahren zu sein scheint, will man den Kunden nun etwas mehr bieten - vor allem mehr Bildschirm. Das Netbook "Inspiron Mini 12" ist ähnlich aufgebaut wie der kleine Bruder (Intel-Atom-CPU der Z-Serie, 1 GB Arbeitsspeicher, 60 bis 80 GB Festplatte, Bluetooth und WLAN), dafür ist das Display 12 Zoll groß mit 1280x800 Pixeln und auch die Tastatur hat normale Desktop-Größe. Für rund 600 US-Dollar ist Windows Vista Home Basic vorinstalliert; deutsche Preise sind noch nicht bekannt. Weitere Berichte: Dell netbook uses MID-sized Atom MiTac Netbook To Feature Linux Flavored gOS Die eher unbekannte Firma MiTAC plant Ende des Jahres ein eigenes Netbook zu veröffentlichen. Das Innenleben besteht wie gewohnt aus einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, ansonsten ist nicht sehr viel bekannt. Bluetooth und GPS wird das Gerät haben, ob ein Solid-State-Drive oder eine Festplatte zum Einsatz kommt, ist noch nicht entschlossen. Das Display hat eine Größe von 8,9 Zoll. Als Betriebssystem kommt gOS 3 "Gadgets" zum Einsatz. Lenovo S10e: 10-Zoll-Netbook mit Linux und Splashtop Mitte November soll das Ideapad S10e von Lenovo in den Handel kommen und wahlweise mit Suse Linux Enterprise Desktop 10 (basierend auf dem etwas älteren openSUSE 10.0) oder Windows XP ausgeliefert werden. Die technischen Daten umfassen wie gewohnt einen Intel-Atomprozessor mit 1,6 GHz und bieten auf einer 4-GB-Solid-State-Disk oder einer 160-GB-Festplatte Platz für eigene Daten. Das Display misst 10,2 Zoll bei 1024x600 Bildpunkten. Die Besonderheit an dem Gerät ist die Splashtop-Technologie, über die man ein integriertes Linux starten kann, über welches man dann Zugriff auf Web, Chat und E-Mail hat. HP announces $399 Mini 1000 netbook and MIE Linux Auch HP bringt mit dem Mini 1000 ein neues Gerät auf den Netbook-Markt. Im Gegensatz zum Mini-Note 2133, in welchem ein VIA-Prozessor arbeitete, kommt nun wie bei fast allen Anbietern Intels Atom-CPU zum Einsatz. Das Gerät gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei der Speicherausbau von 512 MB bis 2 GB reicht und eine 8-GB- oder 16-GB-SSD integriert ist. Das Display hat eine Größe von 8,9 oder 10,2 Zoll bei 1024x600 Pixeln. Als Betriebssystem wird ein angepasstes Ubuntu mit HPs "Mobile Internet Experience (MIE)" benutzt. Weitere Berichte: HP Mini 1000 netbook has Ubuntu Software
Android-Handy mit Sicherheitsleck Kaum wird Googles Android Software auf T-Mobiles G1 weit verbreitet, taucht die erste große Sicherheitslücke auf. Aufgrund der Sicherheit gibt es noch keine genauen Angaben, welcher Softwareteil genau betroffen ist und wie die Lücke ausgenutzt wird, aber laut Independent Security Evaluators (ISE) soll es Angreifern möglich sein, fremden Code auf das Handy zu laden und zu starten. Angreifbar wäre aber "nur" der Browser, sodass man Passwörter und Formulardaten auslesen könnte. OpenMoko's OM2008.9 for the Neo FreeRunner Einer der Kritikpunkte von OpenMokos Neo Freerunner war die teilweise instabile oder unvollständige Software. Mit Update OM2008.9 soll sich dies etwas gebessert haben. Anstelle der durchlaufenden Bootmeldungen gibt es nun einen Bootscreen; an der Bootzeit von zwei bis drei Minuten scheint sich aber nichts geändert zu haben. Die Oberfläche hat sich leicht verändert, die Anwendungen darunter sind aber nach wie vor etwas fehlerhaft. Vor allem mit der WiFi-Verbindung gibt es einige Probleme. Verbesserungsfähig ist weiterhin auch die Sprachqualität. Sowohl beim Anrufer, als auch beim Anrufenden kommt das Signal oft nur rauschend an. Touchscreen-Bedienung per Finger ist nach wie vor nicht so leicht möglich und der Akku hält nur sechs bis sieben Stunden (im Standby). Der größten Mangel wird aber in der Bildschirmtastatur gesehen, die sich nur sehr umständlich bedienen lässt. Es ist also noch ein weiter Weg für OpenMokos Open-Source-Telefon. Linux und Open Source
Ubuntu Open Week Mon 3 Nov - Fri 7 Nov 2008 Vom 3. bis 7. November 2008 ist wieder Ubuntu Open Week. In dieser Zeit finden im IRC Treffen statt, bei denen Ubuntu-Entwickler aktuelle Entwicklungen oder Prozesse erklären und auf Fragen antworten. Neben dem Thema Packaging gibt es einzelne Vorträge und Gespräche, die sicherlich interessant werden dürften, darunter "Ubuntu on Ultra Mobile PCs", "Debian and Ubuntu", "Ubuntu Netbook Remix Overview" und natürlich das immer beliebte "sabdfl Question and Answer" als Fragestunde mit Mark Shuttleworth. Sonstiges
Ablieferung von Netzpublikationen: "Stillhalten und nichts machen" Die "Verordnung zur Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek" hat letzte Woche für ordentlich Trubel gesorgt. Das Gesetz ist seit einem Jahr in Arbeit, trat aber erst vor kurzem in Kraft. Laut Gesetzestext müsse eigentlich jeder, der redaktionelle Inhalte (dazu zählen auch Blogs, Foren etc.) erstellt, diese an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) senden. Die DNB gab aber nun Entwarnung, dass dem vorerst (!) nicht so ist, da man nicht die Kapazitäten hat, um alles zu archivieren. Daher soll jeder erst einmal in Ruhe abwarten. Nur, wenn die DNB nachfragt, müsse man einige Angaben zur Webseite machen. Die DNB ist dabei auch weniger an privaten Blogeinträgen interessiert, sondern vielmehr an Online-Publikationen der Verlage, die (im Gegensatz zu den Printmedien) bisher nicht von der Archivierung betroffen waren.
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Samstag, 11. Oktober 2008Wochenrückblick KW 41Heute mal etwas früher als gewöhnlich ... Distributionen
Debian
Ende September sollte eigentlich Debian 5 "Lenny" erscheinen, verzögert sich aber aufgrund schwerwiegender Fehler noch um einige Wochen oder gar Monate. Damit die finale Version noch im Jahr 2008 erscheint, rief Debian-Entwickler Alexander Reichle-Schmehl zur Mithilfe auf. Andere Entwickler sollen nicht nur ihre eigenen Bugs fixen, sondern auch bei Mitentwicklern aushelfen, und die Anwender sind dazu aufgerufen, die letzte Version auszuprobieren und vor allem das Update von "Etch" nach "Lenny" zu testen. Nicht jeder Debian-Entwickler teilt aber Reichle-Schmels Meinung, sodass sich Bastian Venthur darüber aufregte, dass erneut ein Veröffentlichungszeitpunkt genannt wird, den man seiner Meinung nicht einhalten kann. Laut Venthur ist eine Finalversion im Juni 2009 wesentlich realistischer. Weitere Berichte: Debian 5.0 soll noch 2008 erscheinen, Debian 5.0 soll noch in diesem Jahr fertig werden, Debian 5.0 lässt auf sich warten Mandriva
Mandriva Linux 2009.0 veröffentlicht Mandriva 2009.0 hat pünktlich das Licht der Welt erblickt und steht als Nachfolger von Mandriva 2008 Spring zur Verfügung. Als Desktopumgebungen werden das neueste KDE 4.1.2 und GNOME 2.24 mitgeliefert. Neu ist LXDE (Lightweight X11 Desktop Environment), welches vor allem für leistungsschwache Rechner und Mobilgeräte eine schnelle und schlanke Oberfläche bieten will. Auch Programme wie OpenOffice.org, Firefox 3 oder Virtual Box stehen in einer aktualisierten Version bereit. Als Kernel wird Version 2.6.27 eingesetzt. Besonders mit seiner Hardwarekompatibilität im Mobilbereich will Mandriva glänzen und unterstützt daher auch Netbooks wie den Asus EeePC, das Acer Aspire One oder das MSI Wind. Mandriva-intern wurde etwas am Erscheinungsbild und der Bedienbarkeit des Mandriva Control Centers und des Installers DrakX geändert. Hilfreich ist sicher die Post-Installation, die nicht benötigte (Treiber- und Sprach-)Pakete wieder entfernt, und die automatische Konfiguration der Repositories. In den Release Notes zur Version 2009.0 erhält man mehr Informationen, die Release Tour fasst das Wichtigste zusammen. Mandriva 2009.0 steht als Version "One" (Live- und Installations-CD) und "Free" (ohne proprietäre Inhalte) jeweils mit GNOME- oder KDE-Oberfläche zum Download bereit. Die kostenpflichtige Version "Powerpack" ist für 49 bis 59 Euro erhältlich und bringt zusätzliche Audio- und Video-Codecs sowie Google-Programme (Desktop, Picasa, Earth, etc) mit. Dazu erhält man drei Monate offiziellen Websupport. Weitere Berichte: Mandriva 2009 ist fertig, Distribution Release: Mandriva Linux 2009, Mandriva 2009.0 veröffentlicht, Mandriva 2009 mit KDE 4.1 Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Aus deutschen Landen kommt das Netbook Datacask Jupiter 1014a von Fukato. Die technischen Daten sind Standard: Intel Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, 10-Zoll-Display mit 1024x600 Punkten, 1 GB RAM, 80 oder 160 GB Festplatte, LAN, WLAN, 3x USB, VGA und eine Webcam. Als Besonderheit muss man das auf Knoppix basierende Business-Linux nennen, welches vorinstalliert ist. Das Gerät soll diese Woche noch für 369 Euro in den Handel kommen. Knoppix-Entwickler Klaus Knopper berichtet über die Knoppix-Anpassungen für das Netbook. Italian carrier ships Linux MID Das Alice Mobile MID S6 wird in Italien von Mobilprovider TIM angeboten und wurde von BenQ hergestellt. Nach dem Aigo P8860D ist es einer der ersten MID-Geräte mit Intels Atom-Chip. Die CPU hat 800 MHz, dazu gibt es 512 MB RAM und 2 GB Solid-State-Disk. Das S6 hat einen 4,8 Zoll kleinen Touchscreen und unterstützt neben HD-Audio auch viele weitere Audio-, Bild- und Videoformate. Verbindungen mit der Außenwelt kann man über Bluetooth, Mini-USB oder WiFi aufnehmen; auch ein HDSPA-Modem ist verfügbar. Als Betriebssystem kommt Red Flags Midinux zum Einsatz. Eee PC S101 offiziell vorgestellt Asus baut seine EeePC-Reihe weiter aus und hat das Modell S101 vorgestellt. Wie üblich arbeitet eine Intel-Atom-CPU mit 1,6 GHz im Inneren des Geräts, dazu der obligatorische Intel-Grafikchipsatz 945GSE. An Speicher bekommt das Gerät 1 GB DDR2-RAM, eine Solid-State-Disk mit 16 bis 64 GB und 20 GB verschlüsselten Online-Speicher ("Eee Storage") spendiert. Das Display hat eine Größe von 10,2 Zoll bei 1024x600 Bildpunkten. Weiter verbaut sind eine Webcam, Ethernet, WLAN, Bluetooth und Anschlüsse für USB und VGA. Der Preis wird im Gegensatz zu den Netbooks der 900er-Serie zwischen 500 und 600 Euro liegen. Mobiltelefone
Laut Gerüchten soll das Emblaze Mobile "Edelweiss" im November in Russland auf den Markt kommen. Es wäre das erste Mobilgerät auf dem Massenmarkt mit der Access Linux Platform (ALP). Das Gerät selbst könnte von Sharp gefertigt werden und kommt wahrscheinlich mit einem 854x480-Pixel-Touchscreen, 8 oder 16 GB Speicher, Kamera und GPS. Andere Hardware
Asus reports virus loaded into Eee Box PCs Der erst kürzlich vorgestellte Desktop-PC Eee-Box von Asus hat schlechte Nachrichten für Schnellkäufer in Japan. Die Modelle B202 haben einen Windows-Virus auf der zweiten Partition, der sich selbst verbreitet und auch auf USB-Speicher überspringen kann. Bisher ist noch offen, wie der Virus auf das Gerät kam und ob noch andere Margen außerhalb Japans betroffen sind. Weitere Berichte: Virus auf der Eee-Box Software
Mobile Firefox ready for download Auch wenn der mobile Firefox erst in ein paar Wochen veröffentlicht wird, gibt der aktuellen Meilenstein bereits einen Einblick in das Verhalten des Browsers. Der Fennec getaufte Mobilbrowser ist nicht nur zu den Desktop-Firefox-Erweiterungen kompatibel, man kann auch die persönlichen Daten wie Cookies, Lesezeichen etc. von der Desktop-Version migrieren. Der aktuelle Meilenstein ist vor allem für Nokias N8x0-Modell gedacht, eine allgemeine Linuxversion soll später folgen. Linux und Open Source
Nachdem sich das norwegische Normierungsinstitut Standards Norge im März über die Empfehlung seiner Experten hinwegsetzte und gegen die Mehrheit beschloss, OOXML als ISO-Standard zu befürworten, ziehen 13 der 23 Mitglieder nun die Konsequenz und treten aus dem Gremium aus. In einem offenen Brief machen sie ihrem Unmut Luft und schlagen ähnliche Töne wie die Länder Brasilien, Südafrika, Indien und Venezuela an, die ebenfalls offenen Protest üben und in Zukunft nicht mehr alle ISO-standardisierten Formate in ihren Ämtern einsetzen wollen. Auch IBM vermeldete vor Kurzem über die Mitgliedschaft in der ISO nachzudenken. Weitere Berichte: Experten verlassen norwegisches DIN-Komitee wegen OOXML ISO-Spezifikation von OOXML ins Internet entfleucht Die ISO muss diese Wochen einen Schlag nach dem anderen einstecken. So ist die finale Version der OOXML-Spezifikation im Netz aufgetaucht und für jeden verfügbar. Die ISO ist darüber nicht begeistert und spricht sogar von Urheberrechtsverletzung. Für mich stellt sich eher die Frage, wieso man einen offenen Standard, der vor über einem halben Jahr beschlossen wurde, nach wie vor unter Verschluss hält. Aber heute kann man ja mit allem Geld machen. Weitere Berichte: OOXML-Spezifikation im Internet aufgetaucht, OOXML-Dokumentation im Netz - ISO wird nervös
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Sonntag, 5. Oktober 2008Wochenrückblick KW 40Distributionen
easys
Distribution Release: easys GNU/Linux 4.2 Die auf Slackware basierende Distribution easys GNU/Linux ist in der finalen Version 4.2 erschienen. KDE 4.1.1 wurde inzwischen voll integriert und das vorher benutzte SoftMaker Office durch KOffice ersetzt. Aktualisiert wurden Anwendungen wie Firefox 3, das ALICE-Systemverwaltungsframework und der Installer YaLI. Weitere Berichte: easys GNU/Linux 4.2 veröffentlicht Fedora
Letzte Woche feierte Fedora sein fünfjähriges Bestehen und wartete mit einigen Zahlen auf: Es gibt 13.500 Fedora Account System Members, Fedora 10 besteht aus 6500 Quell- und über 10.000 Binärpaketen und es gab in der Zeit 16 FUDCons (Fedora User and Developer Conferences). Development Release: Fedora 10 Beta Zum fünften Geburtstag erscheint auch die neue Beta-Version von Fedora 10 "Cambridge". Neu sind vor allem GNOME 2.24, KDE 4.1, Kernel 2.6.27 und für die Paketinstallation die neueste Version von RPM 4.6 und ein besseres PackageKit. Verbessert wurde auch die Druckerhandhabung und der NetworkManager kann nun Verbindungen teilen. Im Bereich Multimedia ist vor allem die automatische Installation der GStreamer-Codecs hilfreich, wenn diese von einer Anwendung benötigt werden. Alle neuen Funktionen findet man auf der Feature List. Weitere Berichte: Zweite Vorabversion der Linux-Distribution Fedora 10 freigegeben, Fedora 10 Beta: Fundament für Cambridge steht, Fedora 10 als Betaversion, Erste Betaversion von Fedora 10 freigegeben openSUSE
Support für OpenSuse 10.2 läuft nächsten Monat aus Am 30. November 2008 endet die Unterstützung für openSUSE 10.2. Nach gut zwei Jahren wird es dann keine Unterstützung in Form für Sicherheitsupdates für diese Version von openSUSE geben. Die Anwender sind dazu angehalten, auf eine neuere Version von openSUSE zu aktualisieren. Hauptsächlich wegen des Kernel-Bugs, der dazu führen kann, dass Intel-Netzwerkkarten mit e1000e-Treiber zerstört werden, gibt es eine zweite Beta-Version von openSUSE 11.1. Daneben wurde die Möglichkeit genutzt, die neuesten Programmversionen einzuspielen. Weitere Berichte: OpenSUSE 11.1 beta 2, Development Release: openSUSE 11.1 Beta 2 Ubuntu
Mit der ersten und letzten Beta-Version macht sich Ubuntu zum Endspurt zur Finalversion von Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" auf. Neue Funktionen seit der Alpha 6 gibt es nicht viele, unter anderem aber ein BBC-Plugin für Totem. Seit Version 8.04 "Hardy Heron" gibt es vor allem Neuerungen wie GNOME 2.24 und KDE 4.1.2, der verschlüsselte Private-Ordner im Homeverzeichnis, DKMS (Dynamic Kernel Module Support), Gastlogin, "Last successful boot"-Eintrag in GRUB, Desktop-Effekte in KDE per Standard und einiges mehr. Wichtig ist, dass der Kernel-Bug, der Ethernet-Controller mit Intel e1000e-Treiber ggf. zerstören kann, in der Beta-Version noch nicht behoben ist. Der Treiber wurde aber sicherheitshalber deaktiviert, sodass kein Schaden entstehen kann. Am 23. Oktober 2008 erscheint der Release Candidate, bevor am 30. Oktober 2008 dann die finale Version von Intrepid veröffentlicht wird. Weitere Berichte: Ubuntu 8.10 zum Testen, Ubuntu 8.10 Beta freigegeben Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Hercules-Netbook mit Mandriva für 300 Euro Die Firma Hercules, eher auf den Gebieten Audio und Video unterwegs, hat mit dem eCafé ein eigenes Netbook vorgestellt. Unter dem Hardwarehersteller Guillemot wurde ein Gerät mit AMD-Geode-LX-800-CPU mit 500 MHz, 512 MB RAM, 20 GB Festplatte und einem 8-Zoll-Display mit 800x480 Bildpunkten (1024x600 interpoliert) gefertigt. Als Betriebssystem kommt Mandriva zum Einsatz, mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um das vorletzte Woche vorgestellte Mandriva Mini. First Atom-based Linux MID ships for $700 Bisher wurde Intels Atom-Chip hauptsächlich in Netbooks eingebaut. Jetzt gibt es das erste Mobile Internet Device (MID) mit diesem Chipsatz. Auf Basis des bald erscheinenden Gigabyte M528 hat die Firma Aigo das Gerät P8860D vorgestellt, welches mit einer 500-MHz-CPU und 512 MB RAM aufwartet. Das Display ist mit 4,8 Zoll und 800x480 Bildpunkten ziemlich klein, das Gerät fällt aber gerade deswegen in die MID-Sparte. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 4-GB-Solid-State-Disk, 2 GB MicroSD-Speicher, 2 USB-Anschlüsse, WiFi, Bluetooth, GPS und ein HSDPA-Modem. Als Betriebssytem kommt Red Flag MIDinux zum Einsatz. Mobiltelefone
Andere Hardware
Keine Ahnung, wo die Newsredakteure vor zwei Wochen waren, als die Meldung zur Spielekonsole Pandora veröffentlicht wurd. Diese Woche haben sie aber ausgeschlafen und es gibt noch nachträglich ein paar Berichte: Linux-Spielkonsole Pandora soll in diesem Jahr erhältlich sein, Linux-Spielehandheld Pandora kann vorbestellt werden. Software
GNOME hatte diese Woche Version 2.24 ihrer Desktopumgebung vorgestellt und kurz darauf folgte die Mobilversion GNOME Mobile. Die Plattform bringt zahlreiche Anwendungen und Toolkits wie GTK+ (Gimp ToolKit), GStreamer (Audio- und Video-Unterstützung), Telepathy-Framework (Kommunikation via Instant Messaging, Voice-over-IP oder Video-over-IP), BlueZ-Bluetooth-Stack, Fenstermanager Matchbox und vieles mehr. GNOME Mobile wird von Projekten wie Maemo, ALP, LiMo und Moblin bereits genutzt, ebenso setzen die Geräte OpenMoko Neo FreeRunner, Garmin Nuvi oder der XO-Laptop die Software bereits ein. Nokia launches Linux-based Qt Extended mobile platform Nokia hat die mobile Entwicklungsplattform Qt Extended 4.4 vorgestellt, die mit verschiedenen Funktionalitäten vor allem im Bereich der Video-over-IP-Phones und Media-Player eingesetzt werden soll. Qt Extended unterstützt GSM, GPRS und Voive-over-IP, für die es Referenzumsetzungen gibt, die die Entwickler erweitern oder ersetzen können. Qt Extended war früher unter dem Namen Qtopia bekannt und wurde nach der Übernahme von Trolltech durch Nokia umbenannt. Auch Trolltech heißt heute anders und wurde Qt Software getauft. Weitere Berichte: Alles Qt: Nokia tauft Trolltech um, Trolltech und Qtopia ändern ihre Namen, Trolltech ist nicht mehr, Qtopia heißt jetzt Qt Extended, Trolltech and Qtopia rev'd and renamed Für Handhelds hat das Opie-Projekt (Open Palmtop Integrated Environment) Version 1.2.4 ihrer Benutzerumgebung veröffentlicht. Verbessert wurden unter anderem die Terminverwaltung, die Speicherverwaltung (Unterstützung von SD-Karten) und Netzwerkverwaltung (Unterstützung bei Einrichtung von WPA- und WPA2-verschlüsselter WLANs). Ebenso haben einige Anwendungen wie der Filemanager AdvancedFM oder der Texteditor TextEdit eine Überarbeitung erfahren. Das Open-Source-Programm steht unter der GPL und unterstützt Handheld-Geräte wie den Sharp Zaurus oder HP iPAQ. Mobile mesh networking software to debut on Linux Die Firma Fonemesh aus Singapur hat einen Mesh-Networking-Client für Mobiltelefone vorgestellt, welches Ende des Jahres zuerst für OpenMokos FreeRunner zur Verfügung stehen soll. Mittels WiFi werden andere Fonemesh-Geräte in der Umgebung gesucht und mit diesen verbunden, sodass die Benutzer Daten untereinander austauschen können. Daneben ist aber auch Voice-over-IP und Instant Messaging möglich. Wie es scheint, finden aber nur die ersten Gehversuche im Open-Source-Bereich statt, der fertige Client soll proprietär sein. Linux und Open Source
CeBIT 2009: Open Source mit eigener Halle Die CeBIT 2009 steht unter einem guten (Open-Source-)Stern, denn die Messeleitung hat bekannt gegeben, dass es nächstes Jahr eine eigene Halle für Open-Source-Projekte geben wird. Neben den großen kommerziellen Projekten haben auch kleinere die Möglichkeit, an der Messe teilzunehmen. Die Linux New Media AG sponsort die Teilnahme für ausgewählte nicht-kommerzielle Projekte mit Bezug zu Linux oder Open Source, die sich darüber hinaus mit Themen beschäftigen, die in Wirtschaftsunternehmen von Interesse sind. Bewerben kann man sich noch bis zum 30. Oktober 2008 auf der Linux-Magazin-Webseite. Weitere Berichte: Cebit: Open Source als eigenständiger Schwerpunkt, CeBIT Open Source: Linux Foundation und Linux-Magazin Online starten Call for Projects Sweden: ODF made national standard Schwedens Normierungsinstitut SIS stand bei der Wahl zu OOXML 2007 im Rampenlicht, weil es zu Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung kam. So wählten einige Mitglieder doppelt und es gab zahlreiche neue, kurz vor der Wahl zugestoßene Mitglieder, die OOXML präferierten und danach wieder aus der SIS ausgeschieden sind. Nun, ein Jahr später, hat Schweden offiziell das OpenDocument Format (ODF) zum nationalen Standard erklärt und empfiehlt es damit für Behörden und öffentliche Ämter.
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Sonntag, 28. September 2008Wochenrückblick KW 39Distributionen
EliveDevelopment Release: Elive 1.9.02 (Unstable) Mit der Entwicklerversion 1.9.2 bereitet man sich bei Elive langsam auf die nächste große finale Version vor. Laut Aussagen müssen noch ein paar Dinge wie Stabilitätstests und Übersetzungen umgesetzt werden. Die Änderungen der neuen Version sind aber minimal, so wurde ein Bug im Terminal behoben und Thunar stellt nun auch Thumbnails von RAW-Bildern bereit. Vor allem der Installer hat an neuen Funktionen dazu gewonnen. So gibt es nun einen Upgrade-Modus zum Aktualisieren einer früheren Version, einen Migrate-Moduse zum Migrieren eines Linux-Systems zu Elive und einen integrierte Überprüfung, ob alle Dateien bei der Installation korrekt überspielt wurden GentooGentoo ändert Veröffentlichungsstrategie Gentoo ändert seinen Strategie und wird zu einer Rolling-Release-Distribution, was bedeutet, dass es nicht alle paar Monate eine finale Version gibt, sondern dass es nur eine Version gibt, die durch Updates aktuell gehalten wird. Die Gentoo-Entwickler entschlossen sich aus Zeit- und Personalmanagel zu diesem Schritt. Allein die letzte Version 2008.0 sei unter großem Druck entstanden, der zu unnötigem Stress führte. Das Gentoo-Projekt sucht weiterhin fähige Entwickler und Tester. Weitere Berichte: Gentoo-Projekt storniert Version 2008.1, Gentoo überdenkt Veröffentlichungspolitik, Gentoo Linux Cancels Distribution gOSgOS wurde in der finalen Version 3.0 mit dem Codenamen "Gadgets" veröffentlicht. Der Codename suggeriert, dass das System stark auf Google Gadgets ausgelegt ist, daneben aber auch Google Mail, Calendar, Reader, News, Picasa und diverse andere Google-Anwendungen integriert hat. gOS zielt speziell auf OEMs ab, die das System auf ihren Netbooks und Touchscreen-Geräten vorinstallieren wollen. Endbenutzer können sich das System aber natürlich auch herunterladen und auch auf einem Desktop-PC installieren. Weitere Berichte: Distribution Release: gOS 3.0 "Gadgets", gOS 3.0 veröffentlicht Mandriva
Development Release: Mandriva Linux 2009 RC2 Noch zwei Wochen und Mandriva Linux 2009 wird offiziell veröffentlicht. Auf dem Weg dahin gab es nun den zweiten (und letzten) Release Candidate mit Codename "Sophie". Wie üblich für einen Release Candidate dient die Version eher zum Bugfixen, damit die letzten Fehler bis zum Final Release behoben werden können. So gibt es wenige große Änderungen, verbessert wurde aber unter anderem die Startzeit des Systems und die Unterstützung von Netbook-Hardware (u.a. für die WLAN-Chips). Treiberunterstützung gibt es auch für Intels Grafikchip G41. Als Desktopumgebung ist das brandneue GNOME 2.24 dabei oder KDE 4.0.1, wobei das Theme von letzterem nun komplett an Mandriva angepasst ist. Erstmals wird auch zum Test-Upgrade von Mandriva Linux 2008 aufgerufen, wobei KDE3-Nutzer nicht mittels der CD bzw. DVD auf die neue Version aktualisieren sollen, da KDE3 aus Platzgründen nicht mehr auf den Medien gelandet ist. Weitere Berichte: Mandriva Linux 2009 RC 2 sidux
Distribution Release: sidux 2008-03 Gut eine Woche nach der ersten Preview-Version wurde sidux 2008-03 "Ourea" mit leichter Verspätung veröffentlicht, geändert hat sich seit dem nicht mehr viel. Die neue sidux-Version steht als CDs "KDE-lite" oder "XFCE" und als DVD "KDE-full" zum Download für 32-Bit- und 64-Bit-Rechner bereit. Weitere Berichte: Sidux 2008-03 erschienen Ubuntu
Ubuntu 7.04 reaches end-of-life Wie geplant läuft die Unterstützung für Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" mit dem Erscheinen der kommenden Ubuntu-Version 8.10 "Intrepid Ibex" aus. Am 19. Oktober 2008 verliert Ubuntu 7.04 damit seinen Status und erhält keine Sicherheitsaktualisierungen mehr. Allen Benutzern wird geraten, auf eine neue Ubuntu-Version zu wechseln. Dies geht entweder per Neuinstallation oder per Upgrade auf Version 7.10 und dann, wenn gewünscht, auf Ubuntu 8.04. Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Details der Netbooks von Samsung und Toshiba Toshiba hat für sein erstes Netbook NB100, welches bereits letzte Woche angekündigt wurde, nun die Daten herausgegeben. So gehören eine Intel-Atom-CPU, WLAN, LAN-, USB- und VGA-Anschlüsse zum guten Ton, an Speicher wurden 512 MB RAM und 80 GB für die Festplatte spendiert. Als Betriebbsystem kommt zum einen Ubuntu Netbook Remix zum Einsatz, mit dem das Netbook für 400 Euro erhältlich sein wird, zum anderen gibt es noch eine Windows-XP-Version, die den doppelten Speicher und eine größere Festplatte mitbringt und damit 450 Euro kostet. Nur die Standardgarantie von einem Jahr, die Toshiba auf die Geräte gibt, ist definitiv zu kurz. Samsung setzt dagegen nur auf Windows XP und reizt mit seinem Gerät die von Microsoft auferlegten Grenzen auf. So besitzt das Netbook NC10 eine 160 GB große Festplatte und 1 GB Speicher, der Rest ist Standard: Intel-Atom-CPU mit 1,6 Ghz, Atheros-WLAN, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 2.0 und drei USB-Anschlüsse. Für die Grafik steht nur ein VGA-Anschluss zur Verfügung. Das Samsung-Gerät soll 400 Euro kosten. Weitere Berichte: Samsung bringt im Oktober Langlauf-Netbook Mobiltelefone
Latest LiMo phone touted for voice clarification Mit dem FOMA P706ie veröffentlicht Panasonic ein weiteres LiMo-konformes Mobiltelefon. Das Gerät bietet On-Demand-Media-Streaming, Video-Konferenz, HSDPA-Übertragung (High-Speed Downlink Packet Access) und Roaming. Der Klang und vor allem die Stimmqualität sollen zum Vorgängermodell verbessert worden sein. Das FOMA P706ie hat dazu ein 3-Zoll-QVGA-Display, eine 2-Megapixel-Kamera und 2 GB oder 8 GB Memory Card. Erste Details zu HTCs Android-Smartphone Diese Woche wurde das erste Smartphone mit Googles Android-Mobilsystem von HTC vorgestellt. Das T-Mobile G1 hat ein HVGA-Display mit 480x320 Pixeln und über 65.000 Farben. Der Akku soll mit einer Ladung für 5 Stunden Telefonat oder 140 Stunden Stand-by reichen. Das Smartphone, auch "HTC Dream" genannt, bringt wahrscheinlich 1 GB SD-Speicher mit, als Obergrenze gelten 8 GB. Bluetooth-Kopfhörer werden leider nicht unterstützt, einen normalen Anschluss gibt es aber natürlich. Ob es tragisch ist, dass die 3,1-Megapixel-Kamera keine Videos aufnehmen kann, sei dahingestellt. Praktischer ist sicherlich die ausziehbare Tastatur. Als Software setzt Android natürlich hauptsächlich auf Google-Produkte, die alle leicht aufzurufen sein sollen. In Zusammenspiel von Google Maps mit GPS lässt sich so sicher ein einfaches Navigationsgerät erstellen. Was etwas kontrovers sein dürfte: Also einziger E-Mail-Dienst ist angeblich nur Google Mail zugelassen und zusätzlich muss der Käufer über ein Google-Mail-Konto verfügen, um das Gerät überhaupt nutzen zu können. Das könnte (nach Chrome) ein zweiter Schuss ins Bein werden, da diese Einschränkungen schon sehr unverschämt sind. Das Gerät wird von T-Mobile USA vertrieben und soll 2009 auch nach Deutschland kommen. Der Konzern plant auch bereits weitere Modelle zu veröffentlichen. Und natürlich gibt es auch schon die ersten Vergleiche mit Apples iPhone. Weitere Berichte: Android-Handy kommt 2009 nach Deutschland, Android debuts, What Android Could Bring to Your Phone, Erstes Android-Smartphone vorgestellt, T-Mobile G1: Der Vorbote einer großen Android-Offensive, The Android phone is here! So what? Andere Hardware
Eee-Box: Der Desktop-Eee-PC hat in der Linux-Version doppelt so viel RAM Asus baut seine Eee-Reihe weiter aus und hat einen Desktop-PC namens Eee-Box vorgestellt, der von der Größe eher an ein Thinclient erinnert. Das Modell B202 wird mit einem Intel-Atom-Chipsatz mit 1,6 GHz und 1 GB bzw. 2 GB RAM ausgeliefert und soll mit Windows für 269 Euro und Linux für 259 Euro ab Oktober erhältlich sein. Die 160-GB-Festplatte nimmt die Daten auf, der Intel-945-GSE-Chipsatz sorgt über den DVI-Ausgang für ein Bild. Daneben gibt es Anschlüsse für S/PDIF, USB, Ethernet und integriertes WLAN. Weitere Berichte: Asus' Eee-Box kommt im Oktober ab 259 Euro Fit-PC Slim brings Windows, Linux to CherryPal form factor Ein weiterer kleiner Desktop-PC kommt von Compulab, die den "Fit-PC Slim" vorgestellt haben. Im Inneren befindet sich eine 500-MHz-AMD-Geode-CPU, 256 MB oder 512 MB RAM, ein 2,5-Zoll-Festplatteneinschub und Anschlüsse für Netzwerk, USB, VGA und Audio. Optional kann man ab Werk gleich eine 60-GB-Festplatte einbauen lassen und auch WiFi wird optional angeboten. Als Betriebssystem kommt Windows XP oder ein unbekanntes Linux zum Einsatz, wobei unklar ist, wo deren Daten gespeichert werden, wenn keine SD oder HD verbaut ist. Die Kosten variieren je nach Ausstattung zwischen 220 und 335 US-Dollar. Vor allem aber der geringe Verbrauch von 4-6 Watt machen das lüfterlose Gerät attraktiv. Software
Google stellt Android-SDK fertig Zusammen mit dem "T-Mobile G1" hat Google die finale Version 1.0 seines Android-SDK (Software Development Kit) veröffentlicht. Die Spezifikation zu Version 0.9 hat sich leider so sehr verändert, dass Android-Entwickler gezwungen sind, ihre Anwendungen neu zu erstellen (also kompilieren) und ggf. an das neue Interface anpassen müssen. Linux und Open Source
IBM stellt Mitarbeit in der ISO in Frage Nachdem sich die Länder Brasilien, Indien, Südafrika, Ecuador und Kuba offen gegen die Entscheidungen der ISO geäußert haben, zieht nun auch eine erste große Firma nach. Da IBM gegen die Standardisierung von OOXML war und das Microsoft-Dateiformat für sehr fehlerhaft hält, überdenke man im allgemeinen die Integration offener Standards im Unternehmen. Dabei wolle man auch die Mitgliedschaft in der ISO überdenken. Natürlich hat die ISO noch zahlreiche weitere Mitglieder, aber sollte IBM aussteigen, wäre dies ein starkes Signal, ggf. auch für andere Firmen nachzuziehen. Weitere Berichte: IBM: Es geht auch ohne ISO, IBM takes a stand against bad standards
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Sonntag, 21. September 2008Wochenrückblick KW 38Distributionen
Foresight Linux
Distribution Release: Foresight Linux 1.0 "Kid's" Nachdem letzte Woche die Mobilversion von Foresight Linux veröffentlicht wurde, folgt diese Woche eine spezielle Ausgabe für die jüngeren Linux-Nutzer. Die Kids-Edition enthält die GNOME-Oberfläche und bringt einige Lern- und Spielsoftware mit, darunter unter anderem Tux Paint, Tux Typing und GCompris sowie die Spiele SuperTux, SuperTuxKart, FooBilliard und Super Maryo Chronicles. Daneben gibt es auch Unterhaltungs- und Verbindungssoftware wie Firefox, Pidgin, Banshee und Totem. Über die herkömmlichen Foresight-GNOME-Quellen kann man zusätzliche Software leicht nachinstallieren. Mandriva
Netbook version of Mandriva thinks small Netbooks sind immer mehr im Kommen und so müssen sich auch die Distributoren anpassen, denn die Kleingeräte haben zum einen ein kleineres Display als ihre Desktop-Kollegen und die Hardwareausstattung ist auch etwas spartanischer. Nach Foresight Linux hat Mandriva Linux diese Woche ihr "Mandriva Mini" veröffentlicht, welches zum Einsatz auf Netbooks gedacht ist. Es gibt zwar noch keine Screenshots, die Version soll aber ähnlich wie die Mandriva-Version auf Intels Classmate-PC aussehen. Die Distribution gibt es nicht öffentlich, sondern ist nur für Original Equipment Manufacturers (OEMs) und Original Design Manufacturers (ODMs) gedacht, die Mandriva bei der Anpassung und Installation auch unterstützen will. Weitere Berichte: Mandriva Mini vorgestellt openSUSE
Development Release: openSUSE 11.1 Beta 1 Die erste Beta-Version von openSUSE ist erschienen. Gegenüber Stand 11.0 gibt es einige Neuigkeiten und Veränderungen. Natürlich wurden die neuesten Versionen der Desktop-Umgebungen GNOME und KDE sowie des Kernels eingebracht. Auch einige Anwendungen wie Ekiga, Empathy, PulseAudio und Amarok wurden aktualisiert. Der GNOME-Dateimanager Nautilus hat nun Tab-Unterstützung und unter KDE 4.1 sind die Compositing-Effekte per Standard aktiviert. Daneben wurden einige YaST-Module wie Druckerkonfiguration, Partitionierung und Sicherheitseinstellungen überarbeitet bzw. neu geschrieben. Alle Änderungen und bekannte Fehler findet man in den Release Notes. Weitere Berichte: OpenSuse 11.1 Beta1 Pardus
Distribution Release: Pardus Linux 2008.1 Pardus Linux 2008.1 "Hyaena Hyaena" wurde als erstes Update der 2008er-Serie von Pardus veröffentlicht. Es enthält alle Bugfixes und Neuheiten, die seit Erscheinen von Pardus Linux 2008 Ende Juni veröffentlicht wurden. Neu ist unter anderem der überarbeitete Network Manager und natürlich wurden zahlreiche Anwendungen aktualisiert und fehlerbereinigt. Pardus Linux 2008.1 gibt es in zwei Live-CD-Ausführung mit KDE 3 oder mit KDE 4; inzwischen werden auch 11 Sprachen bei der Installation unterstützt. PC-BSD
Das BSD-Derivat PC-BSD ist in Version 7.0, Codename "Fibonacci", erschienen. Bei der Version wurde auf FreeBSD 7-STABLE und das neueste KDE 4.1.1 zurückgegriffen, sodass den Anwender zu einen eine schönere Oberfläche erwartet, aber auch die Hardwareunterstützung und die Geschwindigkeit dank FreeBSD verbessert wurde. Über das PBI-Verzeichnis können Anwender zahlreiche Softwarepakete herunterladen und installieren. Weitere Berichte: PC-BSD 7.0 veröffentlicht, PC-BSD 7.0 mit ZFS und KDE 4.1.1 sidux
Development Release: sidux 2008-03 Pre 1 Die erste Vorschauversion von sidux 2008-03 "Ourea" steht zum Testen für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme bereit. Die neue Version hat wenig Neuerungen, vor allem die Änderungen aus Kernel 2.6.26.5 wurden eingebaut. Dadurch erhielt man eine bessere Unterstützung von Netbooks und neueren Chipsätzen. Natürlich gab es aber auch viele Bugfixes und kleinere Änderungen an einzelnen Paketen. Eine ausführliche Liste der Änderungen findet man in den Release Notes. Ubuntu
Development Release: Ubuntu 8.10 Alpha 6 Mit einem Tag Verspätung ist die sechste und letzte Alpha-Version von Ubuntu 8.10 erschienen. Aktualisiert wurde vor allem auf die neueste GNOME-Version 2.24 RC1, die später in der Finalversion 2.24 eingebaut werden soll. Nicht wundern sollte man sich über die angezeigte EULA bei Firefox, diese wurde noch nicht wieder ausgebaut. Weitere Berichte: Sechste Testversion von Ubuntu 8.10 freigegeben, Sechste Alphaversion von Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" veröffentlicht Workbench
Workbench Linux distro is a workhorse for software developers Auf Basis von Xubuntu hat ein Entwickler eine Distribution namens WorkBench erstellt, die vor allem für andere Entwickler interessant sein könnte. Die Distribution wurde mit den Entwicklungsumgebungen Anjuta, Eclipse, Netbeans, MonoDevelop und Lazarus ausgestattet, daneben gibt es noch Geany als Texteditor oder Subversion für die Versionskontrolle. Aber auch an Webentwickler wurde gedacht, für die die Programme gPHPEdit, Bluefish, KompoZer und Cssed Editor verfügbar sind. Die Live-DVD steht mit 1,4 GB zum Download bereit und kann auch auf die Festplatte installiert werden. Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Langsam hat fast jeder Notebook- und PC-Hersteller ein Netbook am Markt. Letzte Woche folgte Toshiba, die ab November in Mexiko ein Netbook verkaufen wollen, welches Intels Atom-Prozessor mit 1,6 GHz integriert hat. Mit einem 8,9-Zoll-Display, 1 GB RAM und 120 Gb Festplatte liegt das namenlose Netbook im normalen Bereich, Unterstützung für LAN, WLAN und USB gibt es natürlich auch. Als System wird Windows XP eingesetzt, das Netbook soll Ende des Jahres auch in Deutschland erhältlich sein. Gerüchte ranken sich auch um Samsung, die ein 10,2-Zoll-Netbook in Südkorea herausbringen wollen. Außer der Atom-CPU und einer 80- bis 160-GB-Festplatten sind kaum Details zu dem Gerät bekannt. Computerhersteller Olidata bringt 7-Zoll-Netbook für Kinder Wie es scheint, erhält der XO-Laptop Konkurrenz. Olidata aus Italien hat ein speziell für Kinder angepasstes 7-Zoll-Netbook namens "JumPC" auf dem Markt gebracht. Mit der Software des norwegischen Herstellers Easybits sollen vor allem sicheres Surfen gewährleistet werden. Darunter fällt auch "Parental Control", mit dem Eltern bestimmte Webseiten sperren oder die Dauer der Benutzung einstellen können. Als Basis-System dient Windows XP, im Inneren ist eine Intel-Celeron-CPU mit 900 MHz und 2 GB-Flash-Speicher verbaut. Dazu gibt es WLAN, USB und eine Webcam. Netbook sports 320GB hard disk Aus Tschechien kommt ein neues Netbook, welches mit Windows XP ausgeliefert wird, aber zu Linux kompatibel sein soll. Hersteller Eltrinex geht bei der Hardware einen neuen Weg, da ein externes DVD-Laufwerk zur festen Ausstattung gehört. Bei der CPU setzt der Hersteller auf den C7-M-ULV-Prozessor von Via, die Festplatte umfasst 320 GB, dazu gibt es 1 GB RAM. Der "MobilePC" hat daneben ein 10,2-Zoll-Display, LAN- und WLAN-Unterstützung, zwei USB-Anschlüsse und einen VGA-Ausgang. Netbook Aspire One ab November mit 3G-Support Ab Mitte November bietet Acer sein Aspire One auch mit HSDPA/UMTS-, EDGE/GPRS- und WLAN-Modul an. In Zusammenarbeit mit T-Mobile kostet das Gerät nur einen Euro, wobei man aber einen Web'n'walk-Connect-Vertrag abschließen muss, sodass die Gesamtkosten über die zwei Jahre Vertragslaufzeit bei ca. 480 Euro liegen. Ob und zu welchem Preis das Gerät auch ohne Vertrag erhältlich sein wird, ist noch unklar. Mobiltelefone
Open source phone goes to college OpenMoko hat einen Kurs an der nationalen Tsing-Hua-Universität in Taiwan gestartet, um den Studenten das Design und die Programmierung von Mobilgeräten näher zu bringen. Das so genannten OpenLab-Projekt sei aber nur der erste Schritt für ein größer angelegtes Ausbildungsprogramm, so OpenMoko. Die Kurse sollen unter einer Creative-Commons-ShareAlike-Lizenz veröffentlicht werden. First Android phone to launch next week T-Mobile USA, Google und HTC wollen nächste Woche das erste Mobiltelefon mit Googles Android-System vorstellen, welches dann ab Oktober im Handel erhältlich sein soll. Das "HTC Dream" soll nach den Angaben eine Größe von 130x80 mm haben und sowohl einen Touchscreen als auch eine ausziehbare Tastatur besitzen. Erste inoffizielle Bilder des Handys gibt es auf der Newsseite von LinuxDevices.com zu sehen. Weitere Berichte: Präsentation für das erste Android-Smartphone angekündigt, Erstes Android-Handy wird am Dienstag in den USA vorgestellt, Breaking News: Googlephone to Debut on September 23 Andere Hardware
Linux ebook does 9K pages per charge Der chinesische Hersteller Jinke Electronics hat eine aktualisierte Version seines Ebook-Readers "Hanlin eReader V3" herausgebracht, welcher dank E-Inks EPD-Modul ("Electronic Paper Display") angeblich nur einmal pro Monat aufgeladen werden muss. Auf dem 6-Zoll-Display mit 800x600 Bildpunkten lassen sich die formate PDF, DOC, MP3, HTML, TXT, CHM, PNG, TIF, GIF, JPG, PPT, EPUB und LIT anzeigen, die über eine SD-Karte oder USB eingespielt werden können. Weitere Berichte: Energieeffizienter Ebook-Reader nutzt Linux Cortex-A8 gaming handheld runs Linux Pandora ist eine 330-Dollar-teure mobile Spielekonsole, die ab November erhältlich sein soll. Auf einem ARM Cortex-A8-Prozessor läuft Angstrom Linux, das kleine 4,3-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 800x480 Pixeln. Als Grafikchip kommt Imagination Technologies PowerVR SGX GPU zum Einsatz. Dazu gibt es 128 MB RAM, 256 MB internen Flashspeicher, WLAN, USB und eine QWERTY-Tastatur neben diversen anderen Anschlüssen. Auch ein TV- und A/V-Out-Anschluss sind vorhanden. Die Leistung des Geräts soll sehr hoch sein, sodass eine PlayStation1-Emulation ohne Weiteres möglich ist, N64-Unterstützung ist aber noch ungewiss. Spiele wie Quake3 oder intensives Browsen mit Firefox3 seien aber kein Problem. Second-generation tablet PC runs Linux Von Nova Mobility Solutions kommt ein Tablet-PC mit 1,1-GHz-Atom-Prozessor, 1 GB RAM und einem 7-Zoll-Touchscreen mit 800x480 Bildpunkten. Zur Speicherung der Daten dienen zwei Laufwerkseinschübe für DiskOnModules oder eine Festplatte. Auch per MicroSD-Slot können Daten auf das Gerät übertragen werden. Integriert sind WiFi, Bluetooth und GPS. Software
ASUS Eee PC 901 / Intel Atom: Linux Distribution Comparison Phoronix.com haben sich dem Asus EeePC 901 angenommen und darauf verschiedene Distributionen getestet. Zum Einsatz kamen das vorinstallierte Xandros Linux sowie Fedora 10 Alpha, Ubuntu 8.10 Alpha 4 und Mandriva 2009 Beta 2. In verschiedenen Tests der Phoronix Test Suite wurde die Leistung gemessen, wobei am Schluss eindeutig Ubuntu gewonnen hat. Nur beim Zugriff auf die SSD lag Xandros vorne. Weitere Berichte: Phoronix vergleicht Distributionen auf Eee-PC 901 Linux und Open Source
Über einer Live-DVD wollen Red Hat und IBM Unternehmen den Linux-Desktop schmackhaft machen, die das System ohne Installation testen wollen. Der Open Collaboration Client enthält u.a. die Programme Lotus Notes, Symphony und Sametime und basiert auf Red Hats Enterprise Linux Desktop 5.2. Weitere Berichte: Linux-Live-DVD für Unternehmen Wikipedia als Lexikon in einem Band erschienen Für knapp 20 Euro kann nun jeder die Wikipedia im Buchformat kaufen. Die 1000-Seiten-starke Enzyklopädie enthält ca. 20.000 Stichworte, deren Texte aus den 800.000 Artikeln der deutschen Wikipedia ausgewählt wurden, wobei meistens die Einleitung der Artikel als Vorlage genutzt wurde. Gemäß der GNU Free Documentation License wurde am Ende auf 27 Seiten alle 90.000 Autoren namentlich erwähnt. Nachdem Mozilla mit seinen EULA-Forderungen die Ubuntu-Gemeinschaft in Aufruhr versetzte, beugte man sich nun dem Widerstand und entfernt die EULA wieder. Zuerst war nur angedacht, den Inhalt der EULA anzupassen, da man den falschen Text benutzt habe. Dies wurde aber auch nicht besser von der Community aufgenommen, sodass am Ende der EULA-Hinweis wieder ganz wegfiel. Dennoch wolle man auf den Hinweis nicht ganz verzichten und plant laut Mozilla-Chefin Mitchell Baker einen Hinweis im ersten Tab-Fenster, den man aber nicht extra bestätigen muss. In meinen Augen ein sehr guter Kompromiss, so werden die Benutzer wirklich informiert und nicht gegängelt. Schön ist, dass die Newsseiten das Thema alle aufgenommen haben und so darüber auch außerhalb der Ubuntu-Community informierten: Mozilla reagiert auf Firefox-EULA-Debatte, Mozilla reagiert auf EULA-Diskussion, Mozilla gesteht Fehler ein, Ubuntu-Firefox EULA dustup reignites OSS licensing debate, Mozilla korrigiert EULA, Ärger um Firefox-EULA, Firefox dank Kritik ohne EULA, Firefox für Linux ohne zwangsweise Lizenzanzeige, Firefox für Linux ohne EULA, Mozilla ändert Firefox-EULA-Anzeige, The Latest on the Firefox EULA Matter, Mozilla removes EULA from Linux Firefox
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
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