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Update2: OSM-Radkarten selbst erstellt

Viel hat sich seit 2017 nicht an der Radkarte geändert, mit dem man automatisiert aus den OpenStreetMap-Karten ein Garmin-File für das eigene Navi erstellen kann. Ich freue mich aber, dass das Skript immer noch weiter entwickelt wird. Auf Basis der letzten Änderungen folgt hier ein kleines Update.

Die Installation und Benutzung ist erst einmal identisch wie im Originalartikel bzw. ersten Update beschrieben. Geändert hat sich nur:

Benötigte Pakete

Neben den Paketen ant und ant-contrib wird nun auch ant-optional für die Unit-Tests benötigt, sonst erhält man eine Fehlermeldung der Art:

run.tests:

[mkdir] Created dir: /home/dee/bin/radkarte/bin/splitter/trunk/tmp/report

BUILD FAILED

/home/dee/bin/radkarte/build.xml:102: The following error occurred while executing this line:

/home/dee/bin/radkarte/bin/splitter/trunk/build.xml:239: Problem: failed to create task or type junit

Cause: the class org.apache.tools.ant.taskdefs.optional.junit.JUnitTask was not found.

This looks like one of Ant's optional components.

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 12

Tag 12: Ende der Reise (02.09.2016)

Am letzten Tag konnte ich lange Ausschlafen, denn mein Zug ging erst gegen 11 Uhr zurück bis nach München und dann weiter nach Stuttgart. Ich habe mich explizit gegen einen der Shuttle-Busse entschieden, die von Bikeline angeboten wurden, weil diese für meine Verhältnisse abstrus hohe Preise verlangten und ich dann immer noch zusätzlich die Heimfahrt mit dem Zug bezahlen hätte müssen.

Insgesamt war die Reise über die Alpen nach Italien sehr schön. Ich konnte extrem viel sehen, habe unterschiedliche Landschaften genossen, die Leute und die Kultur kennengelernt. Von allen besuchten Städten hat mir Verona am besten gefallen und ich denke, dass ich nicht das letzte Mal dort war.

Gesamtstrecke

Strecke:775,92 km
Fahrtzeit:12 Tage (46:50)
Höchster Punkt:1512 m (Reschen)
Tiefster Punkt:-1 m (Venedig)
Aufstieg:11793 m
Abstieg:12224 m

Alle Teile im Überblick:

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 11

Tag 11: Vicenza – Verona (01.09.2016)

Effektiv der letzte Tag meiner Radreise, da es nur noch nach Verona geht. Sehr erfreut war ich, als mich der Weg aus Vicenza heraus immer höher trug und ich so endlich wieder etwas mehr als das Flachland sehen konnte. So erschloss sich in Monte Berico beispielsweise auch ein schöner Blick auf Vicenza.

Blick auf Vicenza (von Monte Berico aus gesehen).
Blick auf Vicenza (von Monte Berico aus gesehen).

Weiter ging der Weg bis auf 242 m Höhe, bis man in Brendola eine beeindruckende unfertige Kirche sieht. Leider habe ich kein Foto von der Informationstafel gemacht, sonst könnte ich mehr dazu sagen. Nicht weniger beeindruckend ist die Fahrt bergab nach Soave, da das Stadtbild eine komplett erhaltene Stadtmauer mit 24 Türmen und eine große Burg prägt.

Unfertige Kirche in Brendola.
Unfertige Kirche in Brendola.
Stadtmauer und Burg von Soave.
Stadtmauer und Burg von Soave.

In Verona hatte ich bereits vor der Reise ein Zimmer im Hotel Scalzi reserviert. Der Weg in die Innenstadt ist zwar ein paar Meter, aber es war ein guter Kompromiss, um am nächsten Tag schnell zum Bahnhof zu kommen.

Verona hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen kann. Eines davon ist Castelvecchio, eine Burg, deren angrenzende Brücke Ponte Scaligero über die Etsch führt.

Castelvecchio.
Castelvecchio.
Ponte Scaligero.
Ponte Scaligero.

Blick auf das Ufer der Etsch in Verona.
Blick auf das Ufer der Etsch in Verona.

Beeindruckend ist natürlich auch die Arena von Verona. In dem gut erhaltenen Amphitheater gibt es heute noch Aufführungen am Abend. Tagsüber kann man für 10 Euro den Innenraum betreten und sich die Gänge anschauen. Die Sicht ist jedenfalls sehr beeindruckend und muss nachts großartig wirken.

Arena von Verona (außen).
Arena von Verona (außen).
Arena von Verona (innen).
Arena von Verona (innen).

Auf den Torre dei Lamberti bin ich nicht gestiegen, auch wenn man von ihm aus sicherlich eine sehr gute Aussicht über Verona hat. Insgesamt gibt es auch in Verona extrem viel zu sehen, sodass ein Tag kaum ausreicht, alles zu erkunden. Ich gebe zu, dass mich Verona von allen italienischen Städtchen am meisten begeistert hat. Ich habe mich dort einfach wohl gefühlt.

Torre dei Lamberti.
Torre dei Lamberti.
Leone della Serenissima auf dem Piazza della Erbe.
Leone della Serenissima auf dem Piazza della Erbe.

Arco dei Gavi.
Arco dei Gavi.
Santuario della Madonna di Lourdes.
Santuario della Madonna di Lourdes.

Das lag aber vielleicht auch am Highlight des Abends. Per Zufall habe ich gesehen, dass das Teatro Nuovo Aufführungen von „Romeo et Guilietta“ anbietet – an dem Abend sogar in Englisch. Und nicht nur dass, der Start war am Hause Capuletti bei Julias Balkon. Tagsüber ist der Hof sehr überfüllt. Abends dagegen ist der Ort nur für Besucher des Hotels oder des Theaters zugänglich. Das Stück wurde von vier Darstellern aufgeführt: Romeo und Julia natürlich sowie zwei Mercutios – der eine für die englische Erklärung, der andere für die italienische. Die beiden haben uns vom Balkon hoch aufs Dach, zum Giadino di Piazza Indipendenza, zur Chiesa di Santa Maria Antica, auf die Treppen des Cortile Mercato Vecchio und zurück ins Theater geführt, um den Darstellern zu folgen. Das Publikum wurde direkt einbezogen, durfte selbst tanzen, mitspielen und viel lachen. Die Vorstellung war einfach beeindruckend und jeder sollte sie gesehen haben.

Teatro Nuovo.
Teatro Nuovo.
Balkon der Julia.
Balkon der Julia.

Statue Julias.
Statue Julias.
Vermählung von Romeo und Julia.
Vermählung von Romeo und Julia.

Auf dem Nachhauseweg gegen 22:30 Uhr konnte ich mich dann auch noch einmal von der Klangqualität der Arena überzeugen lassen, denn ich konnte außen die letzten Töne des Musicals „Notre Dame de Paris“ mitbekommen. Lobend erwähnen muss ich auch noch die Osteria Verona Antica. Das Restaurant bietet original Veroneser Speisen und war das beste Essen, das ich in ganz Italien gegessen habe.

Arena bei Nacht.
Arena bei Nacht.

Strecke:69,1 km
Fahrtzeit:3:37 h
Ø-Geschwindigkeit:19,0 km/h
Höchster Punkt:242 m
Aufstieg:884 m
Abstieg:843 m

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Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 10

Tag 10: Venedig – Vicenza (31.08.2016)

Als Zwischenstopp nach Verona stand Vicenza auf dem Plan. Auf den italienischen Radwegen I1 und I2 gibt es aber gar nicht so viel zu sehen, bis auf ein paar „kleine“ Villen rechts und links. Erster größerer Zwischenstopp war daher in Padova.

Padova ist bekannt für seine Basilica di Sant Antonio, in der ich auch kurz drin war. Gleich daneben liegt der Botanische Garten. Ich hatte überlegt, ihn zu besuchen, aber von der Größe und Beschreibung her ist der Park etwas, für dass man sich mehrere Stunden Zeit nehmen sollte. Stattdessen bin ich nur zum Prato della Valle gelaufen, einem riesigen Innenstadtplatz und laut Wikipedia der drittgrößte Europas (nach Moskau und Paris).

Basilica di Sant'Antonio.
Basilica di Sant'Antonio.
Prato della Valle.
Prato della Valle.

Ohne Umwege ging es weiter nach Vicenza, wo ich gegen 14:00 Uhr angekommen bin. Im Hotel Cristina hatte ich nicht vorab gebucht, sondern einfach auf dem Navi gefunden. Die Lage war ganz gut in der Nähe der Innenstadt. Von dort aus ging es dann durch die Stadt.

Vicenza hat sehr viele Kirchen und Palazzi. Am Piazza dei Signorie findet man die Basilica Palladiana und gleich daneben den Torre Bissara. Am Ende des Platz gibt es auch noch zwei Statuen auf Säulen, von denen eine den venetischen Löwen zeigt. Recht prominent in der Innenstadt befindet sich auch der Domplatz mit der Cattedrale di Santa Maria Annunziata. Es gibt ansonsten extrem viele Bauwerke zu betrachten, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Schade fand ich im Nachhinein, dass ich „vergessen“ habe, das Teatro Olimpico zu besuchen.

Museo Civico in Vicenza.
Museo Civico in Vicenza.
Basilica Palladiana mit dem Torre Bissara.
Basilica Palladiana mit dem Torre Bissara.

Cattedrale di Santa Maria Annunziata.
Cattedrale di Santa Maria Annunziata.
Piazza dei Signorie.
Piazza dei Signorie.

Strecke:85,3 km
Fahrtzeit:4:18 h
Ø-Geschwindigkeit:19,8 km/h
Höchster Punkt:39 m
Aufstieg:594 m
Abstieg:555 m

zu Teil 9zu Teil 11

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 9

Tag 9: Venedig (30.08.2016)

Den Folgetag verbrachte ich erneut in Venedig, wobei ich zugeben musste, dass ich mich zumindest auf die Menschenmengen nicht so freute. Deswegen war ich bereits recht früh gegen 8:30 Uhr in der Stadt, wo noch nicht so viele Menschen in der Stadt waren. Es war sehr interessant, Venedig am Morgen zu sehen. So läuft beispielsweise die Müllabfuhr durch die Straßen und sammelt die Müllbeutel ein, die vor jedem Haus stehen.

Mein erstes Ziel in der Frühe war der Markusplatz mit Markusdom und Markusturm. Natürlich wollte ich auch dies sehen, wenn ich schon einmal in Venedig war. Auf einem Blog las ich aber die Empfehlung, dass man sich nicht an der normalen Schlange anstellen sollte. Stattdessen kann auch einfach in das Touristen-Office an der westlichen Seiten des Markusplatzes gehen. Dort erhält man zum einen eine Karte für den Dogenpalast (19 Euro), mit der man an der Warteschlange vorbeigehen kann. Und für 2 Euro kann man den Markusdom ohne Schlange besuchen, was auch sehr gut funktionierte. Damit sparte man sich das (rechte lange) Warten in der Schlange.

Markusdom.
Markusdom.
Torre dell'Orologio am Markusplatz.
Torre dell'Orologio am Markusplatz.

Markusplatz.
Markusplatz.

So konnte ich bereits um 9:45 Uhr in den Markusdom, dummerweise waren im Dom selbst noch nicht alle Orte zugänglich, sodass ich aber zumindest einmal Durchlaufen und den Innenraum bestaunen konnte. Einen Blick kann man in den Dom definitiv werfen, wenn man den Schnelleingang benutzt (siehe oben).

Chiesa di Santa Maria Assunta.
Chiesa di Santa Maria Assunta.
Insel und Friedhof San Michele.
Insel und Friedhof San Michele.

Um 11 Uhr hatte ich dann eine Stadtführung gebucht. Über Tripadvisor bin ich auf Venice Free Walking Tour gestoßen. Die Touren werden kostenlos von Einheimischen angeboten und zeigen ein Bild von Venedig abseits der Hauptattraktionen. Unsere Führerin Alice zeigte uns daher auch nicht Markusplatz oder Ähnlichen, sondern führte durch den Norden der Stadt.

So zeigte Alice uns, wie die früheren Brücken der Stadt aussahen (nämlich ohne Geländer), wie ein Glasmacher Perlen in seiner Werkstatt herstellt, was die Fahne von Venedig bedeutet oder woran man eine echte Gondel erkennt. Die Tour endete im jüdischen Viertel Venedigs, wo man das namensgebende Ghetto im 16. Jahrhundert entstand. Die Tour war wirklich sehr interessant und ich kann diese alternative Tour nur allen empfehlen. Die Hauptattraktionen Venedigs findet man auch so. Aber man lernt nicht überall, was die Straßennamen wie Piazza, Campo, Corte, Calle oder Fondamente bedeuten und dass man in eine „Ramo“ gar nicht erst laufen braucht (als Tourist zumindest, als Anwohner schon eher). Insgesamt liefen wir 4 Kilometer und die Tour dauerte 2 1/2 Stunden mit 30 Minuten Pause.

Brücke ohne Geländer.
Brücke ohne Geländer.
Perlenmacher bei der Arbeit.
Perlenmacher bei der Arbeit.

Die Fahne Venedigs mit dem berühmten geflügeltem Löwen.
Die Fahne Venedigs mit dem berühmten geflügeltem Löwen.
Eine echte Gondel – zu erkennen am Bugbeschlag.
Eine echte Gondel – zu erkennen am Bugbeschlag.

Für mich ging es dann zurück Markusplatz, wo ich mir das städtische Museum Museo Correr und das Museo archeologico nazionale angeschaut habe. Hier gibt es zahlreiche, prunkvolle Zimmer, Bibliotheken, Statuen und eine riesige Galerie. Ich hatte mir circa eine Stunde genommen, hätte sicherlich aber auch noch mindestens eine weitere darin verbringen können.

Eine große Bücherei.
Eine große Bücherei.
Venezianischer Löwe.
Venezianischer Löwe.

Prunkvolles Zimmer.
Prunkvolles Zimmer.

Als nächste wollte ich auch noch den Dogenpalast besuchen. Dank des Tickets am Morgen konnte ich an der Schlange vorbeilaufen und erhielt sofort Eintritt. Der Dogenpalast ist echt riesig und besteht aus zahlreichen Zimmern, die vor allem für verschiedene Ämter benutzt wurden. Die meisten davon sind ziemlich prunkvoll ausgestattet, was sehr beeindruckend ist. Der Weg führt durch den Palast bis in den Kerker über die Seufzerbrücke und wieder hinaus. Ich fand die 19 Euro gerechtfertigt und auch ohne Führung findet man sehr viele Informationen in den Räumen.

Dogenpalast.
Dogenpalast.
Hinter dem Markusdom.
Hinter dem Markusdom.

Prunkvolle Zimmer.
Prunkvolle Zimmer.
Die Seufzerbrücke.
Die Seufzerbrücke.

Nach circa einer Stunde war auch diese Sehenswürdigkeit „abgehakt“ und ich suchte mir ein ruhiges Plätzchen am Nachmittag, wo ich entspannen konnte, bis es irgendwann abends wieder zurück nach Mestre ging.

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Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 8

Tag 8: Treviso – Venedig (29.08.2016)

Am achten Tag ging es endlich nach Venedig. Natürlich nicht auf direktem Wege, weil dies nur ca. 30 Kilometer sind. Nach dem süßen Frühstück im Hotel (was in Italien Standard zu sein scheint), bemerkte ich, dass ich die Karte nach Altino und Venedig nicht aufs Navi geladen hatte. Glücklicherweise zeigt das Navi die Radwege alle an und man sehr gut danach navigieren.

Insgesamt fiel mir dabei aber auf, dass die Ausschilderung der Radwege in Italien insgesamt sehr spärlich ist. Sehr oft war ich nicht sicher, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin und ohne Navi weiß ich nicht, ob ich das Ziel gefunden hätte. Okay, Venedig zu verfehlen, ist vermutlich schwer … Dennoch waren die Strecken und vor allem die Via Claudia Augusta in Deutschland und Österreich wesentlich besser ausgeschildert.

Die Strecke nach Altino führt weiter an Fiume Sile entlang, wo man nach einigen Kilometer auf einen Schiffsfriedhof vorbeikommt (Cimetero dei burci). Ansonsten fährt sich die Strecke sehr angenehm und eben, bis man irgendwann in Quarto d'Altino ankommt.

Cimetero dei burci.
Cimetero dei burci.
Torre dei Carraresi in Casale sul Sile.
Torre dei Carraresi in Casale sul Sile.

Dort fährt man entweder Richtung Südosten auf der Via Claudia Augusta weiter bis nach Altino oder fährt auf der SP40 Richtung Süden nach Venedig. Ich wollte natürlich nach Altino zum Museo Archeologico Nazionale di Altino. Dafür geht es ca. 8 Kilometer auf einer Schotterstraße durch Wiesen und am Fiume Zero entlang.

Das Nationale Archälogiemuseum kostet gerade einmal 3 Euro Eintritt und man erfährt sehr viel über das historische Altinum und die gesamte Gegend in der Lagune von Venedig. Mir hat der Aufenthalt sehr gefallen, schade waren aber zum einen die fehlenden Besucher (ich glaube, neben mir gab es nur zwei Gäste) und die meisten Erklärungen sind auf Italienisch. Größere Texte gibt es auch in Englisch, aber vor allem die Beschriftung an den Ausstellungsstücken ist nur in Italienisch, sodass man nicht genau weiß, was man da gerade sieht. Davon abgesehen kann ich das Museum aber nur empfehlen.

Weg zum Museo Archeologico Nazionale di Altino.
Weg zum Museo Archeologico Nazionale di Altino.
Ausstellungsstücke im Museum.
Ausstellungsstücke im Museum.

Nach dem einstündigen Besuch ging es zurück nach Quarto d'Altino, da man auf der Bundesstraße SS14 besser nicht mit dem Rad fährt. Es gäbe zwar auch einen Weg nach Norden über Jesolo bis zum Hafen in Punta Sabbioni, wo man dann mit der Fähre nach Venedig übersetzen kann. Dies waren aber 44 Kilometer Umweg, die ich nicht nehmen wollte, zumal mein Ziel auch Mestre hieß.

Mestre ist ein Stadtteil von Venedig und liegt auf dem Festland. Ich hatte mich gegen eine Fahrt mit dem Rad bis nach Venedig rein entschieden, da man in Venedig sowieso kein Rad fahren kann (was ich später bestätigen konnte). Daher suchte ich mir bereits vor dem Start der Reise eine Unterkunft im Hotel Piave, das in der Nähe des Bahnhofs lag. Von dort kommt man für 1,25 € in 10 Minuten bis nach Venedig. Und zusätzlich kostet die Unterkunft auch nur einen Bruchteil von den Zimmern in Venedig selbst.

Mestre mit Blick auf den Torre dell' Orologio.
Mestre mit Blick auf den Torre dell' Orologio.

Ankunft war gegen 13:30 Uhr im Hotel und gegen 15 Uhr war ich in Venedig. Natürlich besticht die Sicht auf den Canal Grande und San Simeone Piccolo. Gleichzeitig fallen aber auch die Menschenmassen auf, die sich durch dei Straßen und die Brücken drängen. Ich machte einfach das, was ich in einem Blog gelesen hatte: Ich lief einfach ohne Ziel durch die Straßen und schaute, wo ich herauskam. Dabei versuchte ich die Hauptrouten zu meiden, zumal die Läden sich nach einem Kilometer alle wiederholten. Viele Masken und viel „Murano”-Glas gibt es an jeder Straßenecke, was mich etwas erschreckte. Ich hätte nicht gedacht, dass Venedig so extrem touristisch geprägt ist.

San Simeone Piccolo.
San Simeone Piccolo.
Canal Grande.
Canal Grande.

Natürlich stolperte ich auch irgendwann über bekanntere Wahrzeichen Venedigs, wie zum Beispiel die Rialtobrücke, die bis zum Bau der Ponte dell’Accademia der einzige Übergang über den Canal Grande war. Am südöstlichen Gipfel von Venedig findet man die Kirche Santa Maria della Salute. Das barocke Bauwerk ist wirklich sehr schön, für den Einlass war ich aber zu spät.

Rialto-Brücke.
Rialto-Brücke.
Ponte dell’Accademia.
Ponte dell’Accademia.

Santa Maria della Salute.
Santa Maria della Salute.
Santa Maria della Salute.
Santa Maria della Salute.

Zurück in der Stadt bin ich in der Kirche San Barnaba auf eine Da-Vinci-Ausstellung gestoßen. In dieser wurde zahlreiche der Skizzen aus Da Vincis Notizbuch Codex Atlanticus nachgebaut und konnten auch ausgetestet werden. So gab natürlich bekannte Bauten wie das Fahrrad oder das Fluggerät, aber auch zahlreiche mechanische Geräte wie Zahnradübersetzungen, Hebezeuge und vieles mehr gezeigt. Die Ausstellung war wirklich interessant und war auch angenehm leer.

Da-Vinci-Ausstellung.
Da-Vinci-Ausstellung.

Bis zum Abend blieb ich in der Stadt. Gegessen habe ich an irgendeinem Kanal, wobei ich noch zu sehr in der Touristenregion gewesen bin. Dafür war das Essen nämlich zu teuer und hat auch nicht gut geschmeckt. Leider ist es mir am zweiten Tag auch nicht besser gelungen, ein ordentliches Restaurant zu finden. :( Insgesamt bin ich an dem Tag ca. 14 Kilometer durch Venedig gelaufen.

Canal Grande.
Canal Grande.

Strecke:62,5 km
Fahrtzeit:3:28 h
Ø-Geschwindigkeit:17,9 km/h
Höchster Punkt:41 m
Aufstieg:527 m
Abstieg:531 m

zu Teil 7zu Teil 9

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 7

Tag 7: Bassano – Treviso (28.08.2016)

Viel gab es auf der Strecke von Bassano nach Treviso am siebten Tag nicht zu sehen. Wenn man sich die OSM-Karte unten anschaut, sieht man auch, das man die Berge verlässt und eher ebene Felder der Standard sind. Aufgefallen sind vor allem die zahlreichen Rennradfahrer, die in größeren Gruppe am Sonntag auf den Straßen fahren. Ein beliebter Treffpunkt scheint dabei Asolo zu sein, dass auf einer Anhöhe liegt und zahlreiche Cafes vorhält. In Montebelluna habe ich zum Mittag noch einmal im Park kurz Pause gemacht.

Hauptstraße in Marser.
Hauptstraße in Marser.

Und gegen 13 Uhr war ich bereits in Treviso. Die größte Herausforderung war es, ein Hotel zu finden. Die Hotels bei Booking.com oder in meinem Navi hatte ich nicht gefunden, meist standen dort nur verlassene Häuser. Am Ende musste ich außerhalb der Stadt direkt am Krankenhaus im Hotel Aurora übernachten. Bis zur Innenstadt waren es dann aber auch nur 1,2 km.

Treviso selbst ist einer sehr schöne Stadt. Vom Fiume Sile aus durchziehen zahlreiche Kanäle den Ort, sodass man sich ein klein bisschen an Venedig erinnert fühlt. Die Altstädt ist ebenfalls sehenswert und man kann sehr nett durch die Straßen schlendern.

Alte Stadtmauer und Wehrturm.
Alte Stadtmauer und Wehrturm.

Kuppeln des Doms.
Kuppeln des Doms.
Domeingang.
Domeingang.

Cagna Grande.
Cagna Grande.
Canale Buranelli.
Canale Buranelli.

Strecke:69,08 km
Fahrtzeit:3:41 h
Ø-Geschwindigkeit:18,7 km/h
Höchster Punkt:223 m
Aufstieg:767 m
Abstieg:880 m

zu Teil 6zu Teil 8

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 6

Tag 6: Mezzocorona – Bassano (27.08.2016)

Die Entscheidung, in Mezzocorona zu übernachten, war auch deswegen sinnvoll, weil ich so zu einer Zeit (10 Uhr) in Trient ankam, in der ich mir von der Stadt auch etwas anschauen kann. Trient war für mich auch die erste Stadt, die einen italienische Flair versprühte. Es sah irgendwie anders aus als in Südtirol.

ich verließ also die Etsch und fuhr erst einmal in Richtung Domplatz mit der Kathedrale San Vigilio und dem Neptunbrunnen. Ebenfalls schön und interessant ist die Hausfassade am Caffe Italia am Domplatz, wobei ich natürlich nicht weiß, ob es sich dabei um restaurierte Original von vor ein paar Hundert Jahren handelte. Nordöstlich der Innenstadt befindet sich das Castello del Buonconsiglio, in dem ein Museum beherbert ist. Ich habe das Gebäude aber nur von außen angeschaut, da ich keine Kunstausstellung besuchen wollte.

Dom und Neptunbrunnen.
Dom und Neptunbrunnen.
Hausfassade am Caffe Italia.
Hausfassade am Caffe Italia.

Castello del Buonconsiglio.
Castello del Buonconsiglio.

Danach hatte ich zwei Möglichkeiten: Im Reiseführer zur Via Claudia Augusta stand, dass man am besten die 20 km mit dem Zug von Trient nach Pergine Valsugana fährt. Eine andere Alternative war es aber, die Steigung zu nehmen und die knapp 20 Kilometer und 350 Höhenmeter mit dem Rad zu fahren. Die Strecke war sehr schön und führte auf dem Kamm entlang durch zahlreiche kleine Orte. Sehr angenehm war, dass in fast jedem Ort ein Brunnen mit Trinkwasser bereitstand.

Parrochia di Santa Maria in Pergine Valsugana.
Parrochia di Santa Maria in Pergine Valsugana.

Gegen 12:30 Uhr war ich in Pergine Valsugana und musste wieder entscheiden, ob ich südwestlich am Lago di Caldozza vorbeifahre oder die nordöstliche Route durch die Hügelkette nehme. Ich hatte mich für die Hügel entschieden, um auch mehr vom Valsugana zu sehen. Oben auf dem Hügel kommt man auch am Forte Benne (Werk Colle delle benne) vorbei, von dem man einen Blick auf den Lago di Levico erhaschen kann. Leider hatte das Werk gerade Mittagspause, sodass ich mir die Wehranlage nur von außen anschauen konnte.

Werk Colle delle benne.
Werk Colle delle benne.
Lago di Levico.
Lago di Levico.

Die Valusgana.
Die Valusgana.

Weiter verlief der Weg an der Brenta entlang bis nach Borgo Valsugana. Die Route der Via Claudia Augusta führt von hier weiter nach Castello Tesino, Feltre, Cesiomaggiore, Follina, Santa Lucia di Piave bis nach Treviso. Da das Wegeprofil sehr hügelig aussah, hatte ich mich bereits vor der Radtour dafür entschieden, lieber eigenständig gen Süden an der Brenta entlang bis nach Bassano del Grappa und weiter nach Treviso zu fahren. Aufgrund der Zeit hatte ich aber auch gemerkt, dass es bis nach Bassano sehr knapp werden könnte. Daher kürzte ich mit dem Zug ab und fuhr gemütlich mit der Bahn weiter.

Um 16:20 Uhr kam ich dann in Bassano del Grappa an. Die Touristeninformation war leider umgezogen und danach nicht mehr auffindbar, sodass ich selbst durch die Hotels gezogen bin, bis mich das Hotel Brennero aufgenommen hatte. Der Empfang war sehr freundlich und es war der erste Hotel auf all meinen Reisen, bei dem ich das Rad im Zimmer abstellen durfte. :)

Das Rad ist sicher untergestellt.
Das Rad ist sicher untergestellt.

Bassano selbst ist ein kleines Städtchen mit ein paar sehenswürdigen Bauwerken, wie zum Beispiel der Kirche San Giovanni Battista, aber vor allem der bekannten Holzbrücke Ponte degli Alpini, die über die Brenta führt. Hier treffen sich sehr viele Leute, um den Ausschank der umliegenden Weinlokale (vor allem natürlich Grappa) zu genießen. Ich habe mich ans Ufer der Brenta gesetzt und dort wie üblich gelesen.

Kirche San Giovanni Battista.
Kirche San Giovanni Battista.
Ponte degli Alpini.
Ponte degli Alpini.

Tempio Ossario.
Tempio Ossario.
Piazza Libertà.
Piazza Libertà.

Strecke:76,34 km
Fahrtzeit:5:00 h
Ø-Geschwindigkeit:15,2 km/h
Höchster Punkt:646 m
Aufstieg:1554 m
Abstieg:1615 m

zu Teil 5zu Teil 7

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 5

Tag 5: Meran – Mezzocorona (26.08.2016)

Ursprünglich war geplant, dass ich an dem Tag von Meran bis Trient fahre. Irgendwie hatte ich mich dabei aber verrechnet, denn das wäre ein Weg von 110 Kilometern gewesen, was nicht unbedingt sein muss, zumal immer mal wieder kleinere Steigungen dazwischen lagen. Insofern hatte ich am Vortrag bereits entschlossen, nur die 75 Kiloemeter bis Mezzocorona zu fahren. Im Endeffekt hatte ich mich auch dabei verrechnet …

Die Strecke an der Etsch entlang bis Bozen ist sehr schön, wobei es auch ein paar Steigungen gibt, die aber alle gut zu bewältigen sind. In Bozen stößt man dann am Ortseingang bereits auf das Schloss Sigmundskron. Dieses beherbergt das Messner Mountain Museum Firmian, dem ich einen Besuch abgestattet habe. Für 10 Euro kann man sich recht gut zwei Stunden in der Burganlage aufhalten und viel über Bergsteigen und andere (vor allem asiatische) Kulturen erfahren. Die zahlreichen Statuen indischer Gottheiten sind über das ganze Areal verstreut, aber auch der Buddhismus nimmt mit dem Gebetstempel einen gewissen Stellenwert ein. Auch zur Geschichte von Bozen und der Bedeutung des Schlosses gibt es viel zu erfahren.

Schloss Sigmundsgrund.
Schloss Sigmundsgrund.
Löwe am MMM-Eingang.
Löwe am MMM-Eingang.

Bis 13 Uhr war ich im Museum und habe dann noch einen kleinen Abstecher nach Bozen selbst gemacht, um den Dom Maria Himmelfahrt (von außen) anzuschauen. Es war zwar schon 13:30 Uhr, aber es waren eigentlich auch nur gedachte 35 Kilometer bis zum Ziel. Von der Strecke her wurden die Berge rundherum weniger grün und dafür mehr felsiger.

Dom Maria Himmelfahrt in Bozen.
Dom Maria Himmelfahrt in Bozen.

Von Bozen aus entschied ich mich gegen den eigentlichen Radweg nach Kaltern und fuhr weiter an der Etsch gen Süden. Dennoch wollte ich am Kalterer See einmal Halt machen und musste dadurch den kleinen Hügel (388 m), der Etsch (230 m) und See (220 m) trennt überqueren. Dort machte ich auch das erste Mal mit dem nachmittäglichen Gegenwind, der vom Gardasee herkommt, Bekanntschaft – der Ora.

Kalterer See.
Kalterer See.

Bei Kilometer 89 in Salurn fiel mir dann auf, dass die geplanten 75 km irgendwie nicht stimmten. Der Gegenwind zehrte auch ein klein wenig an den Kräften und ich hätte am liebsten hier irgendwo Halt gemacht und übernachtet. Da das Hotel aber in Mezzocorona reserviert war, musste ich noch 10 Kilometer fahren.

In Mezzocorona kam ich gegen 17:30 Uhr an. Das gebuchte Hotel Draco war leider nicht so toll. Der Empfang war eher unfreundlich, das Zimmer verraucht, warm und laut. Der Grund für Mezzocorona war der Hinweis im Reiseführer, dass es einen Höhlenburg mit dem Castello di San Gottardo gibt, die man erklettern kann. Aufgrund des diesigen Wetters konnte ich leider nichts in den Bergwänden erkennen und fand auch den Weg zur Burg nicht. Im Nachhinein frage ich mich, wieso, weil man auf der OSM-Karte den Weg gut sehen kann. :( Effektiv blieb am nächsten Morgen nur ein Foto aus der Entfernung.

Stattdessen bin ich durch das Örtchen gelaufen und mit der Seilbahn (von 260 m auf 880 m) hoch nach Monte die Mezzocorona gefahren. Von dort hat man einen sehr schönen Blick auf das Tal und die darin liegende Orte.

Blick auf das Tal (rechts unten ist Mezzocorona).
Blick auf das Tal (rechts unten ist Mezzocorona).
Die Höhlenburg mit dem Castello di San Gottardo.
Die Höhlenburg mit dem Castello di San Gottardo.

Kirche bei Tag …
Kirche bei Tag …
… und bei Nacht.
… und bei Nacht.

Strecke:98,15 km
Fahrtzeit:5:38 h
Ø-Geschwindigkeit:17,4 km/h
Höchster Punkt:388 m
Aufstieg:1139 m
Abstieg:1243 m

zu Teil 4zu Teil 6

Via Claudia Augusta 2016: Mit dem Rad nach Venedig und Verona – Teil 4

Tag 4: Nauders – Meran (25.08.2016)

In Nauders ging es früh los, schließlich musste ich noch ein paar Meter bergauf nach Reschen fahren, ehe ich den ganzen Pass überquert hatte. Was mir am Morgen auffiel: Es ist kalt in den Bergen. Auch wenn es tagsüber angenehm warm ist, waren es morgens gegen 8 Uhr nur 12 Grad. Gegenüber den späteren Tagen im Tal war dies schon ein enormer Unterschied, wo es morgens schon 18 Grad waren. Jedenfalls war ich 300 Höhenmeter später in Reschen und damit in Italien.

Am Reschensee kann man westlich oder östlich entlang fahren. Ich entschied mich für die östliche Route, sodass ich auch den Grauner Turm bestaunen konnte. Wie ich auf Wikipedia nachgelesen habe, ist der Turm das einzige Überbleibsel des alten Orts Graun, als dieser absichtlich durch die Stauung des Sees in den 1950er überflutet wurde.

Reschensee.
Reschensee.
Grauner Turm.
Grauner Turm.

Auf dem Weg nach Meran ging es schön bergab. So kam ich am Kloster Marienberg und der Fürstenburg bei Burgeis vorbei, der Churburg in Schluderns (auf der anderen Seite der Etsch). Beeindruckender fand ich aber zum einen natürlich die schneebedeckten Berge im Hintergrund und die riesigen Flächen an Apfelplantagen im Vinschgau. Irgendwo müssen die zig Tonnen Äpfel ja herkommen, die wir jeden Tag essen, aber die Plantagen mal in echt zu sehen, hat schon etwas. Vor allem die Bewässerungsanlagen, die auch mal etwas auf den Radweg fallen lassen, waren sehr angenehm.

Kloster Marienberg.
Kloster Marienberg.
Fürstenburg.
Fürstenburg.

Churburg.
Churburg.
Apfelplantagen im Vinschgau.
Apfelplantagen im Vinschgau.

Gegen 13 Uhr war ich auf 500 Meter Höher, dass heißt 1000 Meter näher am Wasserspiegel als noch in Reschen um 9 Uhr. Bis Meran waren es gerade noch einmal 10 Kilometer, sodass ich mir überlegte, einen Abstecher zum Partschinser Wasserfall zu machen. Circa 100 Meter hoch ist der Wasserfall – und um die Höhe zu erreichen, muss man selbst auch ein paar Höhenmeter fahren, was ich etwas unterschätzt hatte. Insgesamt geht es von 516 geht es auf 1060 Meter hoch. Auf eine Strecke von 4,6 Kilometer macht das eine Steigung von 11% im Durchschnitt. Und dummerweise waren auch stärkere Steigungen mit gefühlten 20% dabei, sodass ich zur Hälfte des Wegs absteigen musste und weiter lief, weil selbst das Schieben zu anstrengend war. Der Wasserfall selbst ist dann von der Ferne echt beeindruckend, ganz nah am Aussprungspunkt sieht man gar nicht so viel. Im Übrigen fährt auch alle 15 Minuten ein normaler Linienbus zum Wasserfall, sodass man nicht zwingend laufen muss.

Partschinser Wasserfall.
Partschinser Wasserfall.

Glücklicherweise ging es danach nur noch bergab und ich konnte mich nach Meran rollen lassen. Untergekommen bin ich im Hotel Schönbrunn, das zwar nicht extrem zentral liegt, aber zur Innenstadt waren es auch nur 1,5 Kilometer.

Meran selbst ist ein nettes Städtchen, das mir vor allem durch seine Flusspromenade an der Passer gefallen hat. Ich habe natürlich auch der Pfarrkirche St. Nikolaus einen Besuch abgestattet und der Landesfürstlichen Burg. Zur zweiten kam ich leider zu spät, sodass sie um 17:30 Uhr bereits geschlossen hatte, denn das Museum darin hätte mich sehr interessiert. Ansonsten fand ich es in Meran einfach nur schön, mich ans Wasser zu setzen und zu lesen.

Bozner Tor.
Bozner Tor.
Pfarrkirche St. Nikolaus.
Pfarrkirche St. Nikolaus.

Landesfürstliche Burg.
Landesfürstliche Burg.
Sissi-Statue im Marconi-Park.
Sissi-Statue im Marconi-Park.

Wer Pflanzen mag, sollte Schloss Trauttmansdorff und dem botanischen Garten rundherum einen Besuch abstatten, die im Südenosten Merans liegen. Die Hänge sind sehr beeindruckend, man sollte aber gut zu Fuß sein, um die 100 Meter Höhenunterschied bewältigen zu können. Leider konnte ich aus Zeitgründen nicht mehr in den Garten, sodass mir der Blick von außen genügen musste.

Passer-Promenade (am nächsten Morgen).
Passer-Promenade (am nächsten Morgen).
Schloss Trautmannsdorff (links darüber die Gärten).
Schloss Trautmannsdorff (links darüber die Gärten).

Strecke:96,4 km
Fahrtzeit:5:00 h
Ø-Geschwindigkeit:19,3 km/h
Höchster Punkt:1512 m
Aufstieg:1745 m
Abstieg:2759 m

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