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Reise nach Japan – Tōya-ko am 29.06.2017

Tōya

Nach dem japanischen Frühstück im Hotel (mit Onsen-Eiern) machten wir uns nach Tōya auf, welches wieder bequem mit JR erreicht werden kann. Mit dem Bus geht es ein paar Kilometer bis an den großen Caldera-See, in dessen Mitte die Insel Naka-no-shima liegt.

Zuerst gingen wir in das Tōya-ko Besucherzentrum, welches zweigeteilt ist. Im kostenlosen Teil erfuhren wir viel über Flora und Fauna in der Nähe des Vulkans Usu. Die Informationen sind sehr simpel und eher für Schulklassen gedacht. Der Teil, der Eintritt kostet, ist da schon interessanter. Ein Film erzählt über die Ausbrüche in den Jahren 1910, 1977 und zuletzt 2000. Aus letzterem ist der westliche Krater entstanden. Das Besucherzentrum ist nicht sehr groß, aber dennoch sehr interessant.

Verbogene Schienen von einem der letzten Erdbeben.
Verbogene Schienen von einem der letzten Erdbeben.
Ein durch herumfliegendes Vulkangestein demolierter Transporter.
Ein durch herumfliegendes Vulkangestein demolierter Transporter.

Kompirayama- und Nishiyama-Wanderweg

Direkt hinter dem Besucherzentrum fängt ein Wanderweg an (der Kompirayama Walking Trail), über den wir die Ergebnisse des letzten Vulkanausbruchs von 2000 sehen konnten. Ich fand diesen Teil sehr beeindruckend. Die Ruinen eines Badehauses und ein zerstörtes Wohnhaus zeigen grob die Ausmaße der Verwüstung. Am Ende des Weges kamen wir zum Nishiyama-Parkplatz, der eindrucksvoll zeigt, wie die Erdfläche sich verändert hat, sodass die ehemalige Straße in einem neuen, kleinen See mündet.

Der Tōya-Nationalpark.
Der Tōya-Nationalpark.
Ein zerstörtes Wohnhaus vom Ausbruch 2000.
Ein zerstörtes Wohnhaus vom Ausbruch 2000.
Mitten auf der Straße entstand ein See.
Mitten auf der Straße entstand ein See.

Vom Parkplatz aus geht der Nishiyama Crater Walking Trail weiter, an dessen Wegesrand wir weitere Überreste des letzten Ausbruchs sehen konnten. Am Ende des Weges liegen die Überreste eines Kindergartens. Das Ganze erinnert an Hiroshima, wobei bei dem Ausbruch des Usu vor 17 Jahren niemand zu Schaden gekommen ist.

Die Straße hat sich völlig verschoben.
Die Straße hat sich völlig verschoben.
Die Überreste eines Kindergartens.
Die Überreste eines Kindergartens.

Von dort aus liefen wir wieder zurück über den Nishiyama-Parkplatz bis zum Tōya-See (ca. 3 km). Leider kam am Parkplatz gerade kein Bus, der uns hätte mitnehmen können. Alternativ kann man vom Kindergarten aus in die andere Richtung direkt Richtung Tōya gehen, was ebenfalls ca. 3 km sind. Wenn man will, könnte man sogar den Weg von Tōya über den Nishiyama Crater Walking Trail und dann den Kompirayama Walking Trail zum Tōya-ko zurücklegen und dann mit dem Bus zurückfahren.

Wir sind wie gesagt zurück zum See gelaufen und haben an diesem noch etwas entspannt, bevor wir uns gegen 17 Uhr auf den Rückweg machten. Hierbei sei auch gesagt, dass es wichtig war, dass wir uns einen Tag Zeit genommen haben, um alles in Ruhe anzuschauen. Ohne Auto ist Tōya und Noboribetsu an einem Tag nicht machbar.

Die Insel Naka-no-shima auf dem Tōya-ko.
Die Insel Naka-no-shima auf dem Tōya-ko.

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